Drei Fragen an Markus Imboden

Regisseur

Martin (Sebastian Blomberg) lernt Ellens (Heike Makatsch) Neffen Jonas kennen.
Martin lernt Ellens Neffen Jonas kennen. | Bild: SWR / Julia Terjung

Worauf dürfen sich die Zuschauer im Tatort "Zeit der Frösche" freuen?

Auf sehr gute, glaubwürdige und menschliche Schauspieler. Hier wird nicht posiert und angegeben. Sondern durchlässig gezeigt, wie sich bei den Ermittlern die Brutalität der Verbrechen in der Normalität des Alltäglichen spiegelt. Berufliches und Privates überlagert sich und setzt die Kommissare doppelt unter Druck. Heike spielt die sehr moderne Frauenfigur von der alles gefordert wird ohne Anstrengung, Sebastian eine Film-noir-Figur, die man in ihrer Offenheit nur gern haben kann.

Jonas‘ Mutter Maja weiß, dass ihr Sohn anders als die anderen Kinder ist und würde alles tun, um ihn zu beschützen. Geht sie dafür zu weit oder können Sie ihr Handeln nachvollziehen?

Ich verstehe das Zögern von Maja, das nicht Wahrhabenwollen, sehr gut. Natürlich ist sie nicht perfekt und schützt ihre Interessen. Dass es ihr dabei nicht gut geht, macht ihre große menschliche Qualität aus.

Was war für Sie die größte Herausforderung beim Dreh?

Das doch sehr unchronologische Drehen. Durch die restriktive Drehzeitregelung mit Kindern und Jugendlichen, mussten wir viel mehr als sonst splitten, Szenen auf mehrere Tage verteilen. Da war es schon schwer, den Überblick zu behalten – und es war saukalt!

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