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Aktuelles Datum: 23.05.2012

Aufmachergrafik zu Die Stein
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Julia Stemberger im Interview

Julia Stemberger als Katja Stein (Bild: ARD/ Claudius Pflug) Bild vergrößern bzw. verkleinern Bildunterschrift: Julia Stemberger als Katja Stein ]
Das Erste: Sie spielen zum ersten Mal eine Serienhauptrolle. Was hat Sie gereizt, den Part der Katja Stein in "Die Stein" anzunehmen?Julia Stemberger: Es war für mich eine Herausforderung, eine durchgehende Rolle in einer Serie zu übernehmen, weil das eine Facette meines Berufes ist, die ich noch nicht kannte. Zudem hat mich die Rolle der Katja Stein angesprochen – einer Frau, die sich von Hindernissen im Leben nicht aufhalten lässt, die durch Herausforderungen erst so richtig in Fahrt kommt und mit ihrer Lebensfreude und dem positiven Blick aufs Leben ansteckend ist.

Die Protagonistin ist eine sehr leidenschaftliche Lehrerin, die ihren Beruf mit großem persönlichen Engagement ausübt. Was zeichnet sie aus?Sie ist eine sehr leidenschaftliche Lehrerin, die ihren Beruf mit großem persönlichen Engagement ausübt, und eine couragierte, selbständige, warmherzige Frau, die anderen Mut machen kann.

Wie war für Sie die Arbeit mit den Jugendlichen?Ich war von der Disziplin der jungen Kolleginnen und Kollegen beeindruckt. Wir hatten viel Spaß und waren bald ein recht eingeschworenes Team.

Sie stammen selbst aus einer Schauspieler-Familie. Wären Sie nicht Schauspielerin geworden, wäre der Lehrerberuf auch etwas für Sie gewesen?Ich denke, ich hätte mich immer für einen kreativen Beruf entschieden. Das Leben ist ein Abenteuer, und die Kreativität gibt dem Abenteuer Platz.

Aus Ihrer Sicht und Ihren persönliche Erfahrungen mit Schulen und Lehrern? Wie lebensnah sind die Geschichten, die in "Die Stein" erzählt werden?Die Geschichten, die wir erzählen sind alle lebensnah und vorstellbar. Und es gibt ganz viele Geschichten, die wir nicht erzählen konnten, weil wir bislang erstmal mit dreizehn Geschichten begonnen haben.

Sie haben auch eine Familie. Wie schwierig ist es, Familie und Karriere unter einen Hut zu bekommen?Für mich war immer klar, dass ich eine schauspielende Mutter sein werde. Ich liebe meinen Beruf, und beziehe auch viel Lebensfreude daraus, ihn auszuüben. Besonders die Dreharbeiten zur Stein waren eine große Herausforderung an meine Tochter, die jetzt acht Jahre alt ist. Ich war noch nie so viel abwesend, wie letztes Jahr. Jetzt ist sie selig, dass ich wieder daheim bin. Und ich auch. Jeder Beruf hat Vor- und Nachteile ... bei uns wird es jedenfalls nie langweilig!

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