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Saboteure im Eis (1)

(The Heavy Water War I)

Noch scheint die Welt von Werner Heisenberg und seiner Frau Elisabeth in Ordnung. | Bild: NDR/Filmkameratene AS/Jiri Hanzl

Noch scheint die Welt von Werner Heisenberg und seiner Frau Elisabeth in Ordnung.

Der deutsche Wissenschaftler und Nobelpreisträger Werner Heisenberg wird von den Nazis beschuldigt, politisch unzuverlässig zu sein. Seine Stelle an der Universität und seine wissenschaftliche Karriere stehen auf dem Spiel. Familiäre Beziehungen helfen dem jungen Physiker. Seine Mutter pflegt gute Kontakte zur Mutter von Heinrich Himmler.

Werner Heisenberg als frischgebackener Nobelpreisgewinner an der Seite von Freund und Mentor Niels Bohr.

Und so wird Heisenberg ins Heereswaffenamt nach Berlin einberufen, um im Uranverein, dem geheimen Atomenergie Projekt der Nazis, zu arbeiten. Um eine anhaltende nukleare Kettenreaktion auszulösen, will Heisenberg mit schwerem Wasser (Deuteriumoxid) experimentieren. Diese besondere Komponente wird nur in einer abgelegenen Norwegischen Fabrik in Rjukan, der Norsk Hydro, hergestellt.

Der Zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Der Norwegische Professor und Reserveoffizier Leif Tronstad, der bereits selbst als Wissenschaftler bei Norsk Hydro gearbeitet hat, ahnt den Grund für das deutsche Interesse am schweren Wasser.

Der französische Geheimdienst bekundet Interesse an der Schwerwasserproduktion der norwegischen Firma Norsk Hydro.

Leif Tronstad, Chemieprofessor in Trondheim, ahnt, dass er bald vor den deutschen Besatzern fliehen muss.