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Saboteure im Eis (3)

(The Heavy Water War III)

Nachdem die erste Militäraktion des britisch-norwegischen Bündnisses scheitert, sitzt Operation "Grouse" in einer Hütte im norwegischen Bergland fest. | Bild: NDR/ Filmkameratene AS

Nachdem die erste Militäraktion des britisch-norwegischen Bündnisses scheitert, sitzt Operation "Grouse" in einer Hütte im norwegischen Bergland fest.

Die zwei Segelflieger der Operation "Freshman" zerschellen in den norwegischen Bergen und die deutschen Besatzer finden heraus, dass Rjukan ihr Ziel war. Ohne Erik Henriksens Einverständnis erhöhen die Deutschen die Sicherheitsstufe in der Fabrik. Auf Seite der Alliierten mischen sich die US-Amerikaner ein und wollen Rjukan bombardieren.

Leif Tronstad schätzt die Aktion als sinnlos ein und überzeugt die Alliierten, ein norwegisches Team zu schicken. Sie sollen in das Innere der Fabrik eindringen, Bomben platzieren und die Anlage sprengen. Fünf Männer werden für die "Gunnerside" Mission ausgewählt. Knut Haukelid wird ihr Anführer.

Operation "Gunnerside" bricht zur Mission auf, um gemeinsam mit den im Eis eingeschlossenen Spezialkräften die Schwerwasseranlage der Deutschen zu zerstören.

Doch zuerst sollen sie die britischen Fallschirmspringer, die sich noch immer in den Bergen versteckt halten, finden.

General Fischer will vom neuernannten Chef des Uran-Programms Werner Heisenberg schnelle Ergebnisse sehen.

Leiter des Heereswaffenamtes Emil Leeb feiert in Aussicht auf die Atombombe bereits Londons Untergang.

Die deutschen Besatzer wissen um die Sabotagepläne der Alliierten auf die Schwerwasseranlage und setzen Norsk Hydro-Direktor Erik Henriksen unter Druck.

In Deutschland arbeitet Heisenberg weiter daran, eine nukleare Kettenreaktion in Gang zu setzen. Bei einem Versuch versenkt er Uranplatten in schwerem Wasser. Als die Temperatur extrem ansteigt, kann er gerade noch entkommen, bevor das Labor explodiert.