Jan-David Bürger als Mika Gerber

Mika (Jan-David Bürger), Sohn von Peer.
Mika ist Peers Sohn.

Zur Rolle:

Mika ist ein charmanter, attraktiver junger Mann. Aber auch ein Charakter mit Tiefgang, selbst wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, da er mit seinem offenen kanadischen Charme zu punkten weiß. Mika hat kein Interesse an flüchtigen Flirts – für ihn kommen nur ernste Beziehungen infrage.

Mika ist glücklich und in besten Verhältnissen in Vancouver aufgewachsen. Seine Mutter Kaija und sein Vater Robert sind aus Finnland und Deutschland nach Kanada ausgewandert, wo Robert ein florierendes Outdoor-Unternehmen hochgezogen hat. Was Mika nicht weiß: Robert ist nicht sein leiblicher Vater, sondern Peer Juncker, den Mika aber noch nie gesehen hat.

Mika versteht sich gut mit seinem "Vater" Robert und seinem Bruder Niklas – gemeinsame Mountainbike-Touren durch die Rockys schweißen den männlichen Teil der Familie Gerber zusammen. Allerdings kann Mika sich nicht recht wie sein „Vater“ für die Karriere eines erfolgreichen Unternehmers begeistern und entscheidet sich für ein Sportstudium, obwohl er keinen Plan hat, was er damit beruflich anfangen will. Robert missfällt insgeheim Mikas Entscheidung, er hätte sich gewünscht, dass sich beide Söhne für sein Geschäft interessieren. Aber das tut augenscheinlich nur sein leiblicher Sohn Niklas, der schon immer ein Faible für Zahlen hatte und sich zur Freude des Vaters für ein Betriebswirtschaftsstudium einschreibt. Für Mika ist das kein Problem – er mag seinen Bruder und ist froh, dass Niklas gut vorbereitet ist, falls sie einmal das Unternehmen des Vaters erben...

Der frühe Unfall-Tod des Vaters vor einem Jahr ist ein Schock für Mika – ein noch größerer trifft ihn, als bei Testamentseröffnung herauskommt, dass er nicht Roberts leiblicher Sohn ist und nur den Pflichtanteil des Erbes bekommt. Robert hat kurz vor seinem Tod sein Testament geändert und Niklas seine Firma vermacht, da Niklas im Gegensatz zu Mika Interesse gezeigt hat, Roberts Lebenswerk weiterzuführen und damit sicherzustellen, dass nach seinem Tod auch seine Frau Kaija weiter gut versorgt ist.

Mika löchert seine Mutter Kaija mit Fragen und macht ihr große Vorwürfe, dass sie und Robert ihm die Wahrheit verheimlicht – und seinen leiblichen Vater vorenthalten haben. Kaija versucht, Mika zu erklären, was damals in ihr vorgegangen ist, und dass sie und Peer es für das Beste für Mika gehalten haben, ihm nichts zu sagen.

Doch Mika sieht das mit anderen Augen und will um jeden Preis seinen wirklichen Vater kennen lernen und sich mit seinen Wurzeln auseinandersetzen...