Patricia Schäfer als Helen Fries

Patricia Schäfer als Helen Fries
Patricia Schäfer spielt Helen Fries.

Helens Leidenschaft ist das Backen – schon als Kind verbringt Helen ihre Ferien regelmäßig in der Bäckerei ihrer Tante in Schleswig. So liegt es nahe, dass sie bei ihr eine Ausbildung zur Konditorin macht und dabei Sigrid kennenlernt. Sie gründen eine WG und besiegeln bei Mandelhörnchen und Marzipantörtchen eine enge Freundschaft.

Doch nachdem sie als freiwillige Helferin bei den Ausgrabungen der Wikingersiedlung Haithabu an der Schlei den jungen Archäologie-Doktoranden Arne Fries kennen- und lieben lernt, zögert Helen nicht lange, kündigt die Stelle bei ihrer Tante und tritt mit Arne die Reise in eine für sie neue, verlockende Welt an. Arne findet dank Helens Unterstützung internationale Anerkennung. Die beiden verbringen auf ihren archäologischen Expeditionen die Nächte oft unter freiem Sternenhimmel. Helen ist romantisch veranlagt und glaubt an den Wert von Liebe und Ehe.

Helen genießt es, mit dem erfolgreichen Arne ein unkonventionelles Leben zu führen. Als sie zu Ausgrabungen in Peru sind, wird ihr Sohn Konstantin geboren, fünf Jahre später in Mexiko ihre Tochter Swantje. Um den Kindern eine "vernünftige" Schulausbildung zu ermöglichen, ziehen Helen und Arne mit den Kindern zurück nach Deutschland. In Trier wird Arne Direktor des Römisch-Germani- schen Museums.

Arne hofft dort, seine Karriere erfolgreich fortsetzen zu können. Aber Helen vermisst zunehmend den Mann, in den sie sich verliebt hat und der nicht vom Streben nach Ruhm getrieben ist. Sie will noch einmal an frühere Zeiten anknüpfen und bittet Arne, sich von den Aufgaben im Museum freistellen zu lassen, um mit ihr an einer dreimonatigen Ausgrabung in Italien teilzunehmen. Arne willigt ein, selbst wenn ihn die Ausgra- bung wissenschaftlich nicht weiterbringen wird. Doch dann erhält Helen die alarmierende Nachricht, dass ihre Tochter Swantje kurz vor der Prüfung das Abitur geschmissen hat und nach Lüneburg abgehauen ist.