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Mellis bipolare Störung

Claras Mutter ist manisch-depressiv

Melli hat große gesundheitliche Probleme, die sie jedoch vor den anderen geheim halten will. Einzig Clara weiß darüber Bescheid und rät ihr, sich von Michael behandeln zu lassen. Schließlich springt Melli über ihren Schatten und gesteht Michael, dass sie manisch-depressiv ist.

Melli hat große gesundheitliche Probleme, die sie jedoch vor den anderen geheim halten will. Einzig Clara weiß darüber Bescheid und rät ihr, sich von Michael behandeln zu lassen. Schließlich springt Melli über ihren Schatten und gesteht Michael, dass sie manisch-depressiv ist.

André macht sein Versprechen wahr und kocht für Melli, die ihn als kulinarischen Künstler lobt, ein Mehrgänge-Menü. Während André sich geschmeichelt fühlt, verliert Melli im Überschwang der Gefühle und nach einigen Gläsern Wein ein wenig die Contenance und spielt ein Lied für ihn auf dem Klavier. Am Tag darauf bereut sie ihren Aufritt zutiefst. Zudem teilt ihr Michael mit, dass sie medikamentös nicht mehr richtig eingestellt ist.

Clara macht sich Sorgen um die Gesundheit ihre Mutter Melli.

Clara fällt es schwer, Alfons nichts von Mellis Krankheit zu erzählen.

Alfons möchte von André wissen, wie er zu Melli steht.

Andrés abweisende Reaktion auf Mellis Kussversuch nimmt sie sichtlich mit. Während sich Clara liebevoll um ihre Mutter kümmert, stellt Alfons André zur Rede. Der reagiert verständnisvoll und entschuldigt sich bei Melli.

Melli findet immer mehr Gefallen an André. Doch als Alfons sie auf André anspricht, verschweigt sie ihm angespannt, wieso sie André zuletzt so überfallen hat.

Melli wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Martin von Lützow, dessen Vater sie bis zu seinem Tod pflegte, kommt als Gast an den "Fürstenhof". Er interessiert sich für das von Werner geplante Golfturnier und plant in diesem Rahmen als Sponsor aufzutreten. Es kommt zu einer unangenehmen Begegnung zwischen ihm und Melli, bei der es sich Martin nicht nehmen lässt, sie zu diskreditieren. Melli vertraut sich André an und ist ihm für seinen Trost und sein Einfühlungsvermögen sehr dankbar.

Am Tag darauf bekommt André mit, wie Melli bei ihrer Auseinandersetzung mit Martin von Lützow handgreiflich wird. Werner stellt sie daraufhin zur Rede und droht ihr mit Konsequenzen. Als André jedoch vor seinem Bruder aussagt, dass es keine Ohrfeige gegeben hat, ist Melli sichtlich überrascht. Melli gibt Natascha gegenüber zu, dass sie sich in André verguckt hat.

Michael bittet André, rücksichtsvoll mit Melli umzugehen.

Obwohl sich André auf Melli einlässt und mit ihr eine wunderschöne Nacht verbringt, steht für ihn am darauffolgenden Tag fest, dass es sich lediglich um einen einmaligen Ausrutscher handelt.

Während Melli die Hoffnung nicht aufgibt, Andrés Herz doch noch zu erobern, muss sich dieser in seinem Amt als Bürgermeister um eine neue Assistentin kümmern. Beatrice wittert eine Chance, zu ihrem nächsten Schlag gegen André auszuholen und einen weiteren Keil zwischen Werner und seinen Bruder zu treiben. Die von ihr angeheuerte Nadine macht André ein unmoralisches Angebot.

André streitet gegenüber Werner vehement ab, Nadine Albrecht sexuell belästigt zu haben. Werner glaubt seinem Bruder und bietet ihm an, mit der jungen Frau zu sprechen. Doch kurze Zeit später wird André auf das Polizeirevier gebeten, denn Nadine hat tatsächlich Anzeige gegen ihn erstattet.

Die Küchencrew, erfährt aus der Zeitung, dass André sexuelle Nötigung vorgeworfen wird. Während Werner auf eigene Faust beginnt, Nachforschungen bezüglich Nadines Vergangenheit anzustellen, ist André zunehmend verzweifelt, weil Michael keine Falschaussage für ihn machen wird. Als André mitbekommt, wie Melli seine Unschuld gegenüber Natascha beteuert, bittet er sie darum, zu seinen Gunsten falsch für ihn auszusagen.

Als André mitbekommt, wie Melli seine Unschuld gegenüber Natascha beteuert, bittet er sie darum, zu seinen Gunsten falsch für ihn auszusagen. Während Melli glücklich ist, etwas für André tun zu können, kann Alfons kaum glauben, was seine Tochter vorhat. Die beiden streiten sich und Melli wirft Alfons verletzende Worte an den Kopf.

Alfons ist von den harschen Worten seiner Tochter tief getroffen. Melli tut ihr Verhalten zwar leid, aber sie glaubt, dass sie in Bezug auf André das Richtige tut. Hildegard versucht Alfons zu beruhigen, der sich in seine Sorge um Melli hineinzusteigern droht.

Alfons macht André indessen eindringlich klar, dass Melli sich ihm zuliebe strafbar macht – und tatsächlich regt sich in André das schlechte Gewissen. Als er Melli halbherzig darum bittet, auf ihre Falschaussage zu verzichten, fühlt sie sich erst recht dazu angestachelt.

André ahnt nicht, dass Melli weiterhin heimlich Tabletten nimmt, um ihre psychische Störung im Griff zu haben. Als ein zweiter brisanter Zeitungsartikel erscheint, fürchten Alfons und Hildegard um Mellis Glück, während Friedrich und Beatrice sicher sind, dass sie mit ihrer Intrige erfolgreich sein werden.

Tatsächlich kommen Werner erste Zweifel an Andrés Unschuld. Doch als Friedrich ihm rät, sich nach einem neuen Koch umzusehen, sind weder Werner noch Adrian dazu bereit.

Hildegard überzeugt derweil André, Melli davon abzubringen, ihre Falschaussage bei der Polizei aufrechtzuerhalten …

André will Melli nicht länger als Zeugin für das anstehende Verfahren gegen ihn benennen. Damit er vor Gericht nicht zu schlecht dasteht, beschließt er, eine Frau zu fördern, die im Notfall als Zeugin für ihn aussagen kann. Bald darauf macht André Tina ein großzügiges Angebot – ohne dass diese ahnt, was André sich davon verspricht.

André bedankt sich bei Tina für ihr Vertrauen. Werner will nicht vor Gericht für André lügen. Als André Melli sein Leid klagt, überrascht sie ihn mit einer klugen Idee: Er soll das Angebot des Staatsanwalts annehmen und sowohl Strafe als auch Schmerzensgeld zahlen – aber dafür erfährt keiner von dem Deal, das Verfahren gegen ihn wird eingestellt und André kann Bürgermeister bleiben. André folgt Mellis Rat und verkündet vor dem Gemeinderat, dass er nicht zurücktreten wird.

Melli genießt es zunehmend, mit André zusammen zu sein. Clara vermutet, dass ihre Mutter mehr für André empfindet, als es umgekehrt der Fall ist. Als sie erfährt, dass Melli ihre Tabletten nicht regelmäßig nimmt, weist Clara ihre Mutter auf die möglichen Konsequenzen hin. Melli verspricht ihr zwar, sich in dieser Hinsicht zu bessern – aber Clara kennt ihre Mutter lange genug.

Trotz Claras Appell weigert sich Melli, ihre Medikamente weiter zu nehmen. Clara weiht Adrian daraufhin in ihre Sorge um Melli ein. Als Adrian Melli auf die Tabletten anspricht, reagiert diese trotzig. Mellis Verhalten überfordert Clara. Adrian versucht sie zu trösten und verspricht, ihr gemeinsames Geheimnis zu bewahren. Er merkt nicht, dass Desirée die Situation mitbekommt.

Hildegard und Melli sind froh, dass André nochmal mit Werner reden möchte.

Melli ist enttäuscht, da Werner ihr keine Hilfe in Bezug auf das Restaurant für André zusagt. Dennoch möchte sie es pachten und bittet deshalb Gäste des "Fürstenhofs" öffentlich um Spenden. Zwischen Melli und Sperber kommt es fast zum Eklat, der dank Desirée verhindert wird. Als Friedrich fordert, dass Melli entlassen wird, erleidet diese einen Zusammenbruch.

Clara ist geschockt, dass Desirée sie erpresst – doch sie kann sich nicht dagegen wehren. Als Adrian von Mellis Problem erfährt, macht er sich große Sorgen und sucht Clara auf. Die geht auf Abstand zu ihm, doch Adrian setzt sich trotzdem dafür ein, dass Melli nicht entlassen wird. Desirée bietet Adrian Hilfe in Bezug auf Claras Homepage an, was ihn sehr freut. Als er Clara davon erzählt, reagiert sie erneut ausweichend und macht wenig später sogar eine abfällige Bemerkung über Desirée.

Clara träumt, dass Desirée Melli in die geschlossene Psychiatrie steckt.

Alfons und Hildegard lesen einen Artikel über von Lützow, in dem er als Wohltäter gefeiert wird. Melli ist wütend und sie fasst einen Plan – schließlich hat sie noch den Schlüssel zu von Lützows Villa. Sie bricht in die Von-Lützow-Villa ein, um eine wertvolle Flasche Wein zu stehlen.

Diese verkauft Melli an David und kann damit einen Teil der Restaurant-Kaution für André finanzieren. Als Alfons ein Paket aus Südafrika von André bekommt, muss Melli erkennen, dass sie als Einzige nicht auf der Grußkarte erwähnt wird.

Clara befürchtet nach einem Telefonat mit ihrer Mutter, dass diese in eine depressive Phase geraten könnte und tatsächlich wird Melli in der Von-Lützow-Villa von ihrem Liebeskummer überwältigt.

Melli ist entsetzt, wie Adrian ihre Tochter behandelt und stellt ihn zur Rede. Er bleibt allerdings bei seinem Entschluss, Clara zu kündigen. Als Melli ein Gespräch zwischen Sperber und Beatrice mitbekommt, wittert sie zu Recht deren Beteiligung an der Intrige. Kurz darauf bemerkt Beatrice, dass Claras Mutter einen teuren Privatdetektiv engagiert hat und warnt Sperber.

Da Beatrice sich nicht erklären kann, woher Melli das Geld nimmt, nimmt sie deren Verfolgung auf und sieht, wie sie mit Hilfe eines Zweitschlüssels in die Von-Lützow-Villa einbricht. Beatrice schaut sich daraufhin selbst in der Villa um und findet dort ein kostbares Fabergé-Ei. Da der von Melli gestohlene Wein gekippt ist, möchte sie eine neue Flasche stehlen und schleicht sich zurück in die Villa. Beatrice schlägt Melli in der Von-Lützow-Villa nieder.

Beatrice verständigt Klaus Sperber, dass Melli bewusstlos in der von Lützow-Villa liegt. Als Melli bald darauf wieder bei Bewusstsein ist, wird sie beim Verlassen der Villa scheinbar zufällig von Sperber ertappt, der ihr die gestohlenen Weinflaschen abnimmt. Melli erhält sie zwar wenig später zurück, doch Sperber verlangt dafür, dass sie den auf ihn angesetzten Detektiv zurückpfeift. Hildegard beschwert sich derweil bei Friedrich über Sperbers Arbeitsmoral. Beide ahnen nicht, dass Sperber nach wie vor von Beatrice erpresst wird.

Melli beugt sich Sperbers Forderung und entlässt den Detektiv. Friedrich bekommt mit, dass Beatrice Sperber als Werkzeug gegen Clara benutzt und stellt sie zur Rede. Beatrice wickelt ihn jedoch ein und es gelingt ihr, das aus der Lützow-Villa entwendete Fabergé-Ei an einen Hehler zu verkaufen. Derweil erfährt Melli geschockt, dass André womöglich für immer in Afrika bleibt. Ihr Projekt, heimlich ein Restaurant für André zu pachten, erscheint ihr plötzlich sinnlos. In ihrer Verzweiflung gesteht sie Alfons, dass sie eine Diebin ist. Alfons verschweigt Hildegard, dass Melli den Wein gestohlen hat.

Alfons macht Melli eine Ansage: Sie muss die gestohlenen Weine aus der Lützow-Villa zurückgeben und sich der Polizei stellen. Clara drängt Melli dazu, Alfons zu sagen, dass sie manisch-depressiv ist. Als Alfons erkennt, dass seine Tochter unter einer psychischen Störung leidet, sieht er ihr Vergehen in einem milderen Licht. Er hilft ihr, die aus der Lützow-Villa gestohlenen Weine von David wieder zu beschaffen und verschweigt Hildegard Mellis Vergehen. Alfons und und Melli verstauen die gestohlenen Weine wieder im Weinregal. Doch dann steht plötzlich die Polizei vor der Tür! Ob sich Melli und ihr Vater retten können? "Sturm der Liebe", Montag bis Freitag, 15:10 Uhr hier im Ersten.