Interview: Dirk Galuba über Werners Hochzeiten

Hochzeiten, Affären und uneheliche Kinder

Dirk Galuba als Werner Saalfeld
Dirk Galuba spielt Werner Saalfeld. | Bild: ARD / Ralf Wilschewski

Am 9. November 2012 läuten in Folge 1646 einmal mehr die Hochzeitsglocken am Fürstenhof: Doris van Norden (Simone Ritscher) und Werner Saalfeld (Dirk Galuba) geben sich das Jawort. Für Werner ist es nicht das erste Mal: Nach Charlotte und vor Doris führte Werner bereits mehrfach Barbara von Heidenberg vor den Altar. Einmal konnte Charlotte im letzten Moment die Hochzeit verhindern (Folge 295). Das andere Mal wurde die Eheschließung tatsächlich vollzogen (Folge 422). Und zuletzt dachte Werner, er würde Sylvia Wielander ehelichen (Folge 818). Eine Hochzeit ist immer ein besonderes Ereignis, egal ob diese im richtigen Leben stattfindet oder innerhalb einer TV-Serie gespielt wird. Wir haben uns mit Dirk Galuba über das Thema Hochzeiten, Affären, Kinder und seine ganz persönliche Meinung übers Heiraten unterhalten.

Doris und Werner
Doris und Werner sind verheiratet. | Bild: ARD / Ann Paur

DasErste.de: Die Hochzeit mit Doris ist nicht deine erste als Werner. Kannst du dich noch an jede einzelne erinnern?

Dirk Galuba: Es ist in der Tat die dritte, vollendete Hochzeit für Werner innerhalb von "Sturm der Liebe". Und ich kann mich an jede einzelne Hochzeit in der Serie erinnern, aber es ist natürlich so, dass man die eine schöner fand als die andere. Eine gewisse Wertung ist hier also durchaus vorhanden.  

Was unterscheidet diese Hochzeit von den vorhergehenden?

Die Hochzeit mit Doris ist rückblickend betrachtet die unspektakulärste. Nicht inhaltlich, sondern vom Aufwand, der betrieben wurde. Die eine Hochzeit mit Barbara von Heidenberg wurde zum Beispiel bei strahlendem Sonnenschein im Fürstenhof-Park gedreht und Bürgermeister Pachmeyer hielt eine ausführliche Rede. Das ist natürlich ein ganz anderes Umfeld, als in einer kleinen Kapelle zu heiraten.

Barbara und Werner
Barbara und Werner vor dem Altar. | Bild: ARD/Jo Bischoff

Das liegt wahrscheinlich daran, dass es diesmal keine Liebesheirat im eigentlichen Sinne ist – zumindest nicht für Werner. Wie geht er damit um?

Zu Anfang war es für Werner durchaus eine Sache, die mit Liebe zu tun hatte. Mittlerweile hat sich das ein bisschen verändert und Werner begreift, dass er Doris heiraten muss, um den Fürstenhof nicht komplett zu verlieren. Die Liebe zwischen Doris und Werner ist also mit der Zeit immer mehr abgeflacht und zum jetzigen Zeitpunkt kann man durchaus von einer Zweckheirat sprechen. Für ihn ist diese Situation ein notwendiges Übel, denn Werner ohne Fürstenhof geht nicht. Das Hotel ist seine größte Liebe.

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