Die Gräfin und die Verlobte ihres Bruders

Rebecca und Marlene verlieben sich ineinander

Marlene und Rebecca  (Bild: ARD/ Anja Glitsch)

Als Marlene Rebecca euphorisch umarmt, wird es plötzlich mehr ...

Gräfin Rebecca von Lahnstein (gespielt von Tatjana Kästel) verliebt sich in Musicalsängerin Marlene von Lahnstein (Melanie Kogler). Auch Marlene, die bisher immer mit Männern zusammen war, entdeckt ihre Gefühle für Rebecca. Pikanterweise sind die beiden Frauen Schwägerinnen und Marlene steht zudem kurz vor der Hochzeit mit Rebeccas Bruder Tristan von Lahnstein (Jens Hartwig)! 

Die Schauspielerinnen Tatjana Kästel und Melanie Kogler spielen das neue lesbische Liebespaar in "Verbotene Liebe". Die Geschichte, die sie gerade gemeinsam spielen, hat schon viel Aufsehen erregt und daher nehmen sich die beiden gerne Zeit für ein Gespräch mit DasErste.de.

DasErste.de: Was war der erste Gedanke, als ihr von der Storyline um Rebecca und Marlene erfahren habt?

Tatjana Kästel: Ich wurde mit der Story ja bereits beim Casting konfrontiert und fand die Geschichte von Anfang an spannend.

Melanie Kogler: Ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut, da sie für mich eine Herausforderung ist, und ich viele neue Erfahrungen sammeln kann!

VL hat ja schon viele homosexuelle Liebesgeschichten erzählt. Was denkt ihr: Gehört das zu der Serie um verbotene Liebesgeschichten dazu?

Tatjana: Ich finde es gut, wenn in einer täglichen Serie viele Lebensmodelle aufzeigt werden. Und bei VL geht es ja immer um das große Thema Liebe und die gibt es in ganz unterschiedlichen Formen. Deshalb gehört es wohl zu der Serie dazu.

Melanie: Ich finde es toll, dass sich VL mit homosexueller Liebe beschäftigt. Für mich gehört diese Thematik definitiv zur Serie!

Marlene und Rebecca (Bild: ARD/ Anja Glitsch)

Als Rebecca und Marlene sich küssen, versinkt die Welt um sie herum, für einen einzigartigen Moment.

Hat man als Schauspieler gerade bezüglich dieser Thematik eine Vorbildfunktion?

Tatjana: Ich denke schon, dass man als Schauspieler in gewisser Weise ein Vorbild für manche Zuschauer ist. Und wenn ich mit meiner Rolle anderen Menschen etwas mitgeben kann – sei es wie in diesem Fall Mut und Kraft, zu ihrer Sexualität zu stehen oder die gleichgeschlechtliche Liebe besser zu verstehen – fände ich das sehr schön.

Melanie: Wenn man als Schauspielerin die Chance bekommt, eine Geschichte wie die von Rebecca und Marlene zu spielen, hat man die Möglichkeit den Zuschauern zu zeigen, dass die Liebe zwischen zwei Frauen genauso echt und schön ist, wie die zwischen einer Frau und einem Mann.

Wie verkörpert man glaubhaft eine lesbische Liebesgeschichte?

Tatjana: Ich finde da gibt es keinen Unterschied zu einer heterosexuellen Liebesgeschichte. Mein Ziel als Schauspielerin ist immer die Glaubhaftigkeit, egal bei was.

Melanie: Es geht ja darum, dass man sich in einen Menschen verliebt und nicht vordergründig darum, ob das nun ein Mann oder eine Frau ist. Insofern finde ich auch, es gibt da keinen großen Unterschied zwischen einer heterosexuellen und einer homosexuellen Liebesgeschichte.

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