Inhalt.
Hauptnavigation.
Suche.
Bild vergrößern bzw. verkleinern
Bildunterschrift:
Jo Weil sorgt als Polizist während des Karnevals für Recht und Ordnung.
]
Schunkeln bis der Arzt kommt, schrille Kostüme und gute Laune wohin man auch schaut – das Rheinland steht Kopf: Es ist Karneval! Und alle feiern mit. Alle? Eine kleine Gemeinde von Schauspielern aus Köln Ossendorf wehrt sich noch gegen den Karnevalsfrohsinn. Doch nicht etwa, weil sie nicht feiern können oder wollen – die meisten Schauspieler der "Verbotenen Liebe" sind aus karnevalsfreien Städten zugezogen und haben den Karneval noch nie miterlebt. Doch einige Mutige wagen sich trotzdem ins Getümmel ...
Bild vergrößern bzw. verkleinern
Bildunterschrift:
"Die nächste bitte": Thore Schölermann wartet als Arzt auf seine nächste Patientin.
]
Während sich Christoph Mory ins Berliner Umland und Melanie Kogler in die österreichische Heimat zurückziehen, will der gebürtige Münchner Daniel Sellier dem bunten Treiben in Köln zum ersten Mal ins Auge sehen – und kann dabei auf feiererprobte Kollegen wie Jo Weil und Thore Schölermann bauen. Die beiden sind im Kölner Karneval immer vorne mit dabei, mal als Polizist, mal als Arzt oder auch mal als Vampir. "Super sind Kostüme, die man sowohl im kalten Februarwetter auf der Straße als auch anschließend in einer vollen Kneipe tragen kann – also im Zwiebellook! Und am besten nicht zu viel Zubehör wie Handschellen, Stethoskop oder Lasso, die verliert man leicht", empfiehlt Jo. Und auch Charlies Dreamboys aus dem "Schneiders" Lutz Marquardt und Marcel Spang sind echte Jecken. Bei den rheinischen Frohnaturen geht es an Weiberfastnacht mit Freunden und Kollegen traditionell zum Straßenkarneval.
Bild vergrößern bzw. verkleinern
Bildunterschrift:
Lutz Marquardt und Marcel Spang mischen sich als lustige Clowns unters Karnevals-Volk.
]
Ob Clown, Obelix oder Superheld, Marcel und Lutz haben schon viele Kostüme ausprobiert. "Aber das schönste war die schicke Uniform der Kwätschegarde 'Blau-Gold Ransbach-Baumbach' in meiner Heimat", verrät Marcel. Vor allem Lutz hat ein echtes Faible für fantasievolle Outfits: "Ich mag es, mich zu verkleiden und in die Rolle von jemand ganz anderem zu schlüpfen. Ich liebe schräge Outfits und bin letztes Jahr mit meiner Freundin Jenny als verrückter Glamrocker losgezogen." Vor allem am Rosenmontag herrscht in Köln Ausnahmezustand. Stundenlang schaut sich ganz Köln den traditionellen Umzug an und fängt Kamelle (Süßigkeiten) und Strüssje (kleine Blumensträußchen).
Thore will vor allem nur eines: Karnevalsmusik und Feiern mit Freunden. "Ich bin am liebsten in Kneipen, denn hier ist die beste Stimmung. Jeder kennt 'Viva Colonia' und 'Drink doch ene met' und singt und schunkelt mit. Ich sag nur: 'Kumm loss mer fiere'! Und auch mit den Fans, die ich unterwegs treffe, stoße ich gerne an!" Auch Berliner Remo Schulze will in diesem Jahr die Kneipen unsicher machen: "Ich bekomme Besuch von acht Freunden aus Berlin und wir wollen alle als Beeren durch die Kölner Kneipen ziehen, also als Erdbeere, Stachelbeere, Brombeere usw. – das wird ein Spaß!" Vielleicht treffen sie bei der Kneipentour auch auf Schauspielkollege Sebastian Schlemmer – der frisch gebackene Vater nimmt sich nämlich einen Tag "Babypause" und zieht ebenfalls mit Freunden durch die Kölner Südstadt.
Holger Franke lässt es da etwas ruhiger angehen: "Da ich aus Monheim am Rhein komme, fühle ich mich sehr mit dem dortigen Karneval verbunden und schaue mir, wie so oft, den Rosenmontagszug lieber dort an als in Köln. Den Rest der Tage verbringe ich mit meinen beiden Kindern, die auch sehr gerne Karneval feiern!", verrät er. Und auch in Düsseldorf wird gefeiert: "Verkleidet als Zauberer mit schwarzem Frack und langem Bart mache ich mit meinen Freunden die Altstadt unsicher!", plant Claus Thull-Emden.