Die schönsten Weihnachtserinnerungen der "Verbotene Liebe"-Stars

Wenn die ersten Schneeflocken vom Himmel rieseln und es in den Straßen nach Glühwein, Tannengrün und Plätzchen duftet, kommt bei den Schauspielern der "Verbotenen Liebe" Weihnachtsstimmung auf. Der ein oder andere erinnert sich dann an besonders schöne, einprägsame oder lustige Weihnachtsmomente aus seiner Kindheit. Für DasErste.de haben Gabriele Metzger, Christoph Mory und Claus Thull-Emden in der Schatzkiste ihrer Erinnerungen gekramt …

Wo ist denn bloß der Teddy geblieben? Gabriele Metzger erinnert sich

Gabriele Metzger

Gabriele Metzger freut sich auf Weihnachten mit der Familie.

Gabriele Metzger alias Charlie Schneider verbringt Weihnachten auch in diesem Jahr mit ihrer Mutter in Frankfurt und erinnert sich gerne an Weihnachten mit ihrer der Familie. Lachend erinnert sich die sympathische Schauspielerin an die Momente im Kreise ihrer Lieben.

»Meine eigentliche Heimat ist der Odenwald – mit meinen Eltern und meinem Bruder verbrachte ich da die ersten Jahre meines Lebens. Ich erinnere mich an Bilderbuch-Weihnachten: Mein Bruder und mein Vater zogen mich abwechselnd auf dem Schlitten, Eichhörnchen holten sich auf der Terrasse Nüsschen ab und die ganze Adventszeit roch es nach Plätzchen und Geheimnis. Der eigentliche Knüller war, dass Teddybären verschwanden und mit Geschenken im Arm an Heiligabend wieder auftauchten ...«

Vorfreude ist die schönste Freude! Christoph Mory auf Geschenkejagd

Christoph Mory mit Weihnachtsgebäck

Christoph Mory freut sich auf Plätzchen!

Auf ein paar gemütliche Tage in seiner Heimat, dem Havelland, und besonders auf den Weihnachtsbaum freut sich Christoph Mory alias Hagen von Lahnstein:

»Meine Weihnachtserinnerungen sind bis heute stark verbunden mit den Weihnachtsplätzchen meiner Mutter – selbstverständlich den Besten der Welt!!! Ganz besonders die Vanillekipferl, bei denen wir die Mandeln noch mit der Hand "gehäutet" haben, sind sündhaft lecker ... Außerdem gehören echte Bienenwachskerzen auf den Weihnachtsbaum, sonst fehlt der richtige Geruch und die festliche Lichtstimmung. JAWOLLLLLL, ich freu mich schon drauf!«

Als Kind war der gebürtige Berliner bereits vor Weihnachten auf Geschenkejagd:

»Mein Bruder und ich haben als Kinder vor Weihnachten immer das Haus nach den Geschenken durchsucht und einmal ein großes Spiel-Wikingerschiff gefunden, auf welches wir uns dann riesig gefreut haben. Als Heiligabend bei der Bescherung dann aber kein solches Schiff bei den Geschenken dabei war, waren wir sehr enttäuscht, konnten aber natürlich nichts darüber sagen. Wochen später, als wir uns endlich getraut haben unsere Mutter darauf anzusprechen, stellte sich heraus: Das Schiff wurde einfach vergessen, weil es so gut vor uns versteckt war! Wir haben es dann noch bekommen!«

Dem Nikolaus auf der Spur! Claus Thull-Emden entgeht nichts!

Claus Thull-Emden auf den Armen seines Papas

Claus Thull-Emden auf den Armen seines Papas.

Schon als Kind war Claus Thull-Emden alias Butler Justus Stiehl sehr gewitzt und schwer hinters Licht zu führen:

»Es war der 6. Dezember 1983. Wie üblich saß die Familie abends im Wohnzimmer zusammen. Es gab Gebäck, Tee, Saft und für die Erwachsenen Feuerzangenbowle. Nach einer Weile, als es für die Alten gemütlich wurde und mein Bruder und ich genug Angst vor der Begegnung mit dem Nikolaus hatten – denn wir waren nicht immer brav – meinte mein Vater, er hätte noch ein wichtiges Telefonat zu führen und verließ den Raum. Zwei Minuten später dann klingelte es geheimnisvoll vom Treppenhaus her. Ich versteckte mich hinter meiner Oma. Dann trat er ein: Groß, mit weißem Bart, rotem Gewand, schwarzen Handschuhen und – Papas Schuhen!!! Das sah ich sofort und ich fragte ihn vorwurfsvoll: "Warum hast Du die Schuhe von meinem Papa an? Gib die zurück!" Der Nikolaus schaute etwas überrascht zu meiner Mutter. Die stand ein bisschen umständlich vom Sessel auf, kam auf mich zu und meinte: "Cläuschen, der Nikolaus hat ungeheuer viel zu tun. Er muss erst all die Wünsche der Kinder lesen und dann rund um die Welt reisen, um euch die Geschenke zu bringen." "Aber doch nicht in Papas Schuhen! Wie soll er denn rausgehen können?", unterbrach ich. "Nikolaus hat sie heute in der Eile am Nordpol vergessen. Wie ich deinen Vater kenne, hat er ihn im Flur getroffen und gesehen, dass er dringend Schuhe braucht. Und da hat er ihm wohl seine gegeben ..." Darauf ein heftiges Nicken vom Nikolaus. "Ja", meinte dieser mit seiner tiefen, tiefen Stimme, "genau so war das. Ich hatte meine Schuhe vergessen und Dein Vater hat dann seine ausgezogen und mir geschenkt. Dein Papa ist ein ganz lieber!" Die Schuhe schienen zu gefallen, denn im folgenden Jahr trug der Nikolaus sie wieder. Und im darauf folgenden Jahr fand ich sie samt rotem Umhang, Kapuze, Handschuhe und Bart in einer Kiste auf dem Speicher.«

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