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Bildunterschrift:
Reinhold Beckmann mit Christine und Gerd Hammer und Angelika Blank
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Mehrere Todesopfer und zahlreiche Vermisste – das ist die bisherige Schreckensbilanz der Katastrophe vor der italienischen Küste, als am Freitagabend das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" mit 4200 Menschen an Bord einen Felsen rammte und kenterte. Während Rettungskräfte mit Sprengladungen in das Schiffswrack vordringen und auf der Suche nach Vermissten ihr Leben riskieren, ist der Kapitän in große Erklärungsnot geraten. Telefonmitschnitte mit der Hafenaufsicht der Insel Giglio erhärten die Vorwürfe, dass der 52-Jährige das Unglück zunächst verharmlost und die Passagiere sich selbst überlassen haben soll.
Überlebende der Schiffskatastrophe berichten bei "Beckmann" über das Geschehen an Bord der "Costa Concordia". Außerdem diskutieren Experten über die bestehenden Sicherheitsregeln, die Folgen des Kreuzfahrtbooms und darüber, was das Unglück vor der italienischen Küste für die Umwelt bedeuten kann:
Angelika Blank (Die Nürnbergerin sprang nach der Havarie ins Meer und rettete sich ans Ufer. Ihre Reisebegleiterin wird immer noch vermisst.)
Christine und Gerd Hammer (Das Ehepaar aus Königswinter saß im Restaurant, als das Schiff plötzlich zur Seite kippte und Panik ausbrach)
Jens-Peter Hoffmann (Kapitän)
Dr. Kim Detloff (Meeresbiologe, der mehrere Jahre auf der Insel Giglio lebte und eine Umweltkatastrophe im Naturpark Toskanischer Archipel fürchtet)
Prof. Michael Schreckenberg (Panik- und Evakuierungsexperte)
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 19.01.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.