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Bildunterschrift:
Mit Internet-Berater Christian Scherg spricht Reinhold Beckmann über Verleumdung im Netz.
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Klage gegen Günther Jauch, Klage gegen Google, Klage gegen Internetblogs und Zeitungen – Bettina Wulff wagt den juristischen und medialen Befreiungsschlag. Mit aller Macht wehrt sich die frühere First Lady gegen Gerüchte über ihr angeblich bewegtes Vorleben und prangert öffentlichen Rufmord an. Doch auch Nichtprominente werden im Internet beschimpft und beleidigt. Insbesondere Jugendliche leiden oft unter Cybermobbing durch Mitschüler – mit zum Teil fatalen Folgen bis hin zum Suizid. Was muss man sich im Netz gefallen lassen und wer bestimmt die Grenzen? Wie zieht man die Verursacher zur Rechenschaft? Und mit welchen Mitteln können Opfer sich zur Wehr zu setzen?
Darüber diskutieren u. a. bei "Beckmann":
Ralf Wiegand (Journalist)
Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung" recherchierte die Gerüchte um die angebliche Rotlicht-Vergangenheit von Bettina Wulff. Diese hätten ihren Ursprung, glaubt Wiegand, im Umfeld der niedersächsischen CDU.
Ines Pohl (Chefredakteurin der "taz")
Die Vermarktungsstrategie des Buches von Bettina Wulff werde erfolgreich sein, sagt die Berliner Journalistin. Doch die langfristigen Folgen für das Image der früheren First Lady sieht Ines Pohl mit Skepsis.
Hajo Schumacher (Journalist)
Mit ihrem Buch habe Bettina Wulff keinen eleganten Weg gewählt. Der kalkulierte Krawall, sagt Schumacher, passe zum Überlauten, das die Wulffs stets umgab.
Thomas Sonnenburg (Sozialpädagoge)
Der 49-Jährige wurde Opfer von Verleumdungen und ging dagegen juristisch vor. Heute hilft Sonnenburg von Mobbing betroffenen Jugendlichen.
Sylvia Hamacher (Cybermobbing-Opfer)
Als Jugendliche war sie Zielscheibe von Mitschülern, wurde im Internet beschimpft und dachte an Suizid. Mit Hilfe einer Psychologin bewältigte Sylvia Hamacher die schlimmste Zeit ihres Lebens.
Christian Scherg (Internet-Berater und Autor des Buches "Rufmord im Internet")
Zunehmend werden Menschen im Netz als Kinderschänder oder Nazis diffamiert. Christian Scherg setzt sich mit den Methoden und Motiven der Täter auseinander und sagt, wie man sich am besten wehrt.
Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 13.09.2012. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.