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Margot Käßmann
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Sie ist für viele Deutsche ein Symbol für Glaubwürdigkeit, eine moralische Instanz: Die als EKD-Ratsvorsitzende ehemals mächtigste Kirchenfrau trat 2010 von allen ihren Ämtern zurück. Die streitbare und engagierte Christin mischt sich weiter in politische Debatten ein, etwa um den Afghanistaneinsatz – nicht selten zum Ärger der Regierenden.
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Peter Scholl-Latour
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"Der Arabische Frühling 2011 war eine freudige Überraschung", sagt der Journalist. Von Frühling könne aber mittlerweile keine Rede mehr sein. "Es bleibt zu hoffen, dass der arabische Herbst nicht in einen frostigen Winter umschlägt", meint der "letzte Welterklärer" ("Spiegel"), der die Rolle der deutschen Außenpolitik angesichts der Umwälzungen im Nachbarkontinent skeptisch bewertet.
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Frank Lehmann
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Der frühere ARD-Börsenexperte glaubt weiterhin an die Zukunft des Euro. "Auch in zehn Jahren werden wir noch mit dem Euro bezahlen", sagt der Wirtschaftsjournalist. "Deutschland hat doch sehr profitiert davon." Auch wenn die Deutschen jetzt dafür womöglich einen hohen Preis bezahlen: "Wir sind der größte Zahlmeister, wenn’s zum Ausfall der Kredite und Anleihen kommt", sagt der Buchautor ("Über Geld redet man nicht"). Frank Lehmann ist sich sicher: "Die Eurobonds werden kommen."
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Mathias Richling
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"Er entschlüsselt Deutschland", schrieb kürzlich ein Kritiker über sein aktuelles Programm "Der Richling-Code". "Wir leben in einer Situation, in der das Urvertrauen in die wichtigsten übergeordneten Organisationen verloren gegangen ist", sagt ein skeptischer Mathias Richling über Politiker und Banker.
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Roger Köppel
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Der Schweizer Journalist warnt vor immer mehr Zentralismus in der Europäischen Union und sieht besonders die Rettungsprogramme für den Euro mit großer Skepsis. "Es bringt nichts, Milliarden in eine Fehlkonstruktion zu schleudern. Die Währungsunion aber bleibt eine Fehlkonstruktion", sagt der wirtschaftsliberale Chefredakteur der "Weltwoche".
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Jakob Augstein
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"In der Eurokrise erhebt das deutsche Schreckgespenst sein Haupt. Merkels Rigorismus ruiniert die Arbeit von Generationen", kommentierte der Verleger des Wochenmagazins "Der Freitag" vor dem EU-Gipfel. Merkel sei eine gefährliche Kanzlerin. "Ihre schroffe Politik des Rigorismus gefährdet die Leistung aller deutscher Vorgängerregierungen", glaubt Jakob Augstein in seiner "Spiegel online"-Kolumne "Im Zweifel links".