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Ramona Leiß
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Viele Zuschauer überraschte sie zu Jahresbeginn als Teilnehmerin an der "Dschungel-Show". In den 80er und 90er Jahren war sie eine der beliebtesten Moderatorinnen. Im Anschluss geriet ihre Karriere ins Strudeln. "Ich bin in ein tiefes Depressionsloch gefallen", sagt Ramona Leiß heute. Kreditschulden für Immobilien in Millionenhöhe türmten sich auf. Private Rückschläge kamen hinzu. Sie verkaufte ihr gesamtes Hab und Gut, um einer Privatinsolvenz zu entgehen. Heute fühlt sich die Mutter eines Sohnes frei: "Je mehr man verdient, umso mehr kann man einem nehmen."
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Christian Anders und Birgit Diehn
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Er war der deutsche Schlagerkönig, verdiente Millionen mit Hits wie "Es fährt ein Zug nach nirgendwo". Sein exzessiver Lebensstil äußerte sich in einem goldenen Rolls-Royce, schönen Frauen und rauschenden Partys in Marbella. Doch als der Reichtum aufgebraucht war und Steuerschulden kamen, stürzte Christian Anders ab. Zeitweise lebte er obdachlos unter einer Brücke in Los Angeles. "Plötzlich war ich Christian Nobody", erinnert sich der Komponist und Schlagerstar. Mit Hilfe seiner zweiten Ehefrau Birgit Diehn, einer Berliner Wirtschaftsberaterin, schaffte er den Neustart aus dem Nirgendwo.
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Petra van Laak
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Eben noch wohlhabende Managergattin mit Villa am See, im nächsten Moment allein erziehende Mutter von vier Kleinkindern in einer winzigen Wohnung auf einem Matratzenlager. Nach Firmeninsolvenz ihres Mannes und der Trennung stürzt Petra van Laaks heile Welt zusammen: "Plötzlich war ich im freien Fall.“ Die Kunsthistorikerin und ihre Kinder kämpften sich alleine durch. Über abenteuerliche Jobs und hürdenreiche Wohnungssuche hat Petra van Laak nun einen ungewöhnlichen Erlebnisbericht geschrieben: "1 Frau, 4 Kinder, 0 Euro".
Carsten Voss (Manager und Obdachloser)
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Carsten Voss
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Erfolg in einer Glamourbranche und nie Geldsorgen: Vor seinem Absturz in die Obdachlosigkeit arbeitete Carsten Voss für berühmte Mode-Designer und Fashion-Messen. Arbeits- und Konkurrenzdruck nahmen immer weiter zu und mündeten im Zusammenbruch: Carsten Voss verlor seinen Job. Als die Ersparnisse aufgebraucht waren, landete er per Räumungsklage auf der Straße und am Ende in einer Notunterkunft für Obdachlose. "Ich habe mich nur noch vor mir selbst geschämt“, sagt der Manager, der auf dem Sprung zurück in die Welt der Arbeit ist.
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Jürgen Hesse
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Mit der Angst vor dem Verlust der Existenz hat er täglich zu tun. „Wer einmal abgestürzt ist, hat es extrem schwer wieder hoch zu kommen", sagt der Psychologe. Seit 20 Jahren bringt der Karriereberater Menschen in Arbeit. "Der Verlust von Job, Geld und Ansehen kann zu schweren Depressionen und Suizidphantasien führen. Freunde wenden sich aus Angst ab, ihnen könnte dasselbe passieren." Der Autor zahlreicher Job-Ratgeber ist sich sicher: "Ohne fremde Hilfe findet da niemand wieder heraus.“