SENDETERMIN So., 21.02.21 | 16:30 Uhr | Das Erste

1700 Jahre – Festakt zum jüdischen Leben

PlayBlick auf die Kölner Synagoge in der Roonstraße. Die Polizei ist vor jüdischen Einrichtungen präsent.
1700 Jahre - Festakt zum jüdischen Leben | Video verfügbar bis 21.02.2022 | Bild: WDR / Herby Sachs

Aus dem Jahr 321 stammt der erste historische Nachweis jüdischen Lebens nördlich der Alpen: Der römische Kaiser Konstantin erlässt ein Gesetz, das den Provinzstädten die Berufung von Juden in den Stadtrat gestattet – so auch in Köln.

Der Festakt, der in der Kölner Synagoge stattfindet, ist der bundesweite Auftakt zu einem besonderen Jahr: Unter dem Titel "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" finden im ganzen Land zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier übernommen, der auch zur Eröffnung sprechen wird.

Lebendigkeit jüdischen Lebens

Junge Jüdinnen und Juden erzählen von ihren Perspektiven auf jüdisches Leben in Deutschland, von ihrem Blick auf die Vergangenheit und den Erwartungen an die Zukunft. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens betonen die Bedeutung einer gemeinsamen Zukunft – gerade in Zeiten wachsender Anfeindungen.

Zum Festakt reden auch der Vizepräsident des Zentralrats der Juden und Vorstandsmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln Abraham Lehrer, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dr. Josef Schuster, und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird das historische jüdische Viertel zeigen, das zurzeit in der Kölner archäologischen Zone ausgegraben wird, dort entsteht das neue jüdische Museum in Köln.

Bedingt durch die Corona-Pandemie wird auf eine große Publikumsveranstaltung verzichtet.

Moderation: Shelly Kupferberg

Feier des jüdischen Pessachfestes.
Feier des jüdischen Pessachfestes. | Bild: WDR/imago

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