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EU/Niger: Flüchtlingsabkommen in der Kritik

PlayAfrikanische Migranten in einem Flüchtlingslager in Tripolis (Libyen)
EU/Niger: Flüchtlingsabkommen in der Kritik | Video verfügbar bis 18.11.2019 | Bild: dpa / picture-alliance

Fernsehberichte ließen Ende 2017 keinen Zweifel: In libyschen Flüchtlingslagern werden Migranten gefoltert und versklavt. Wesentlicher Anlass dafür, dass auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017ein Hilfsplan für die Flüchtlinge vereinbart wurde: Migranten sollen zunächst ins westafrikanische Niger ausgeflogen werden. Dort sollen die besonders Schutzbedürftigen identifiziert und dann nach Europa gebracht werden.

Doch Europa hat viel weniger Menschen aufgenommen als ursprünglich versprochen, kritisieren heute die Hilfsorganisationen. Die bürokratischen Verfahren in den Aufnahmestaaten seien langwierig, die Kapazitäten in Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, begrenzt. Für die geplanten, der EU vorgelagerten, Asylzentren, zeige das Beispiel Niger: es funktioniert nicht.  

Autorin: Judith Wedel

Stand: 18.05.2019 11:59 Uhr

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