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Türkei: Mangelhafte Erdbebenvorsorge in Istanbul  

PlayTürkischer Soldat zeigt auf ein vom Erdbeben zerstörtes Wohnhaus
Türkei: Mangelhafte Erdbebenvorsorge in Istanbul   | Video verfügbar bis 08.09.2020 | Bild: dpa

Vor genau 20 Jahren kamen bei einem heftigen Erdbeben in der türkischen Stadt Izmit rund 20.000 Menschen ums Leben. Das damalige Epizentrum lag gut 80 Kilometer östlich von Istanbul, wo auch an die 2.000 Menschen umkamen. Neue geologische Studien warnen nun vor einem möglichen heftigen Beben, bei dem Istanbul unmittelbar betroffen wäre.

Entlang der Nordanatolischen Verwerfung genannten tektonischen Bruchlinie haben sich in den vergangenen Jahren große Spannungen aufgebaut, die sich in einem neuen Erdbeben zu entladen drohen. Istanbul wird seit Jahrhunderten immer wieder von heftigen Beben heimgesucht. Noch nie waren aufgrund der immensen Bevölkerungszunahme, fahrlässiger Bauweise und der Bebauung wichtiger Evakuierungsflächen so viele Menschen direkt bedroht.

Autorin: Katharina Willinger

Stand: 09.09.2019 14:01 Uhr

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