SENDETERMIN Do., 24.12.20 | 23:20 Uhr | Das Erste

Katholische Christmette an Heiligabend

aus der "Alten Kirche" in Lobberich am Niederrhein

PlayAlte Kirche in Lobberich: Hochaltar mit Konzertflügel.
Katholische Christmette an Heiligabend | Video verfügbar bis 24.12.2021 | Bild: WDR / Lukas Hauertz

Seit 75 Jahren feiern die Christen hierzulande Weihnachten in Frieden – und das in diesem Jahr unter den Vorzeichen der Corona-Krise. Dass Gott Mensch wird in einer durchaus verwundeten Welt, dafür soll ein besonderer Kirchort stehen, aus dem die diesjährige Christmette übertragen wird.

Die "Alte Kirche" in Lobberich, nahe der niederländischen Stadt Venlo, trägt wie wenige andere deutsche Kirchen Spuren des Zweiten Weltkriegs: Wenige Tage vor Kriegsende wurde sie durch Artilleriebeschuss teilzerstört und erst 20 Jahre später durch deutsche und französische Jugendliche wiederaufgebaut. Immer noch ist es ein verwundeter Raum, der aufgrund seiner eindrücklichen Atmosphäre Künstler, Musiker und Denker an den linken Niederrhein lockt. Heute wird die "Alte Kirche" sowohl für Gottesdienste als auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

Pfarrer Ulrich Clancett wird den Gottesdienst zelebrieren und predigen. Durch die Auflagen der Corona-Pandemie wird die Christmette eine besondere Feierform haben: Das Ensemble aus zwölf Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Elmar Lehnen wird zugleich als feiernde Gemeinde um den Altar mit Sicherheitsabstand versammelt sein. Lehnen ist Organist an der Marienbasilika in Kevelaer und wird gemeinsam mit einer Harfinistin den Gesang am Flügel begleiten. Hierzu hat er altbekannte Weihnachtslieder zum Teil neu arrangiert.   

Damit diese Lieder von den Mitfeiernden daheim möglichst barrierefrei mitgesungen werden können, werden alle Liedtexte erstmals eingeblendet. Und zudem gibt es unter #meineweihnachtsfürbitte die Möglichkeit, schon in der Woche vor der Christmette Fürbitten zu formulieren, die dann für die Liveübertragung ausgesucht werden.

Sendetermin

Do., 24.12.20 | 23:20 Uhr
Das Erste

Produktion

Westdeutscher Rundfunk
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