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Video: Graf Lambsdorff: "Zartes Zeichen" für die Diplomatie

16.02.22 | 04:26 Min. | Verfügbar bis 16.02.2023

Was hat das Treffen von Scholz und Putin gebracht? Der FDP-Außenpolitikexperte und stellv. Fraktionsvorsitzende Alexander Graf Lambsdorff sprach von "zarten Zeichen". "Doch ob das Ganze belastbar ist und auf der Zeitschiene tragen wird, das weiß heute noch niemand." Kanzler Olaf Scholz habe in der Pressekonferenz mit Putin eine sehr deutliche, klare Sprache geleistet. Den russischen Bildern des Truppenabzugs traut Lambsdorff nicht. Die Bordkanonen der Panzer seien nach vorne gerichtet. "Wenn Sie abziehen, dann haben Sie die Bordkanone überlicherweise nach hinten gerichtet. (…) Fernsehbilder, Twitter-Bilder, Youtube-Filme – die zeigen einem keinen Abzug. Sondern nur Satellitenaufnahmen von oben. Wenn wir die haben und sehen, dass diese Hunderte, Tausende von Lkw, Gerät und Haubitzen und Panzern, (…) dass die militärischen Fähigkeiten an der Grenze zurückgeführt werden, dann haben wir mehr als ein zartes Zeichen." Man wolle unterstellen, dass die russische Seite zu Verhandlungen bereit ist, so Lambsdorff weiter. Das hab Putin in der Presskonferenz auch gesagt. „Das heißt – noch – ist das, was an militärischer Bewegung zu sehen ist, nicht belastbar.“ Putin habe in der Pressekonferenz gesagt, die Antworten der Nato und der USA stellten die russische Seite noch nicht zufrieden, aber darin enthalten seien Elemente, übe die man verhandeln kann. „Und das macht Hoffnung, dass die Diplomatie noch eine Chance hat. Und wenn die Diplomatie erfolgreich ist, dann kommt das Militär nicht zum Einsatz. Und das wünschen wir uns alle.“

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