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Kinotipp: "Der Grinch" und "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte"

von Ingrid Bartsch, Filmexpertin

Szene aus "Der Grinch"
Szene aus "Der Grinch" | Bild: Universal Pictures

"Der Grinch"

"Der Grinch" wurde schon sehr oft und nicht selten scheußlich verfilmt. In Erinnerung ist der Weihnachtshasser besonders in Gestalt von Jim Carrey.

Die diesjährige Version ist ein kunterbunter und ziemlich lustiger Animationsfilm von den Machern von Pets. Übrigens gibt es auch hier einen Hund namens Max, es ist der Assistent des Grinch. Der Griesgram wird in der englischen Version von Benedict Cumberbatch gesprochen, in der deutschen von Otto Waalkes, was sehr gelungen ist.
Der Grinch will in seiner Stadt Weihnachten kaputt machen und die Geschenke vernichten.doch er hat die Rechnung ohne Cindy-Lou gemacht, die ihrer Mutter zu Weihnachten Entlastung und Hilfe wünscht. Und mit der Gutherzigkeit des ganzen Ortes. Und mit der Gutmütigkeit seiner eigenen Mitarbeiter, darunter ein trampeliges Rentier mit sensationeller Mittelscheitelfrisur.

Szene aus "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte"
Szene aus "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte" | Bild: SquareOne (Central)

"Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte"

"Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Kleiderschrank feststeckte" beschreibt die Odyssee eines jungen Lebenskünstlers aus Indien, der die Asche seiner Mutter nach Paris bring, weil sie zu Lebzeiten immer dort hin wollte. Da reist er noch mit dem Flugzeug, später landet er in besagtem Kleiderschrank in einem Laster voller Flüchtlinge, in einem Flugballon, im Koffer eines Filmstars usw.
Der Film ist eine ziemliche Werbung für das schwedische Möbelhaus, in dem Aja die Liebe seines Lebens findet und zum Schlafen in den Kleiderschrank klettert (und ist es Zufall, dass er zu dessen 75. Geburtstag in die Kinos kommt?), geht auch mit den Themen Armut und Flucht sehr nonchalant um und darf keinesfalls unter Plausibilitätsgesichtspunkten gesehen werden.
Doch er ist unterhaltsam und bunt.

Stand: 13.12.2018 14:04 Uhr

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