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Außenexperte Kiesewetter: Deutsche Kriegsangst ist unbegründet

Der Besuch von Außenministerin Baerbock, Grüne, in Kiew sei nicht nur Symbolik, sagte der CDU-Außenexperte Roderich Kiesewetter. "Die Außenministerin reist ja auch mit einem Bundestagbeschluss im Gepäck, der sehr stark parteiübergreifend zeigt, dass nicht nur die Union als Opposition, sondern die gesamten staatstragenden Parteien hinter der Unterstützungen Ukraine stehen." Das sei ein ganz wichtiges Symbol, so der Obmann im Auswärtigen Ausschuss.

Die Wiedereröffnung der Botschaft komme zwar spät, aber sie komme rechtzeitig. „Denn es geht darum Zuversicht zu zeigen, dass wir an die Zukunft der Ukraine glauben.Und dass die Bevölkerung der Ukraine aus sieht: Jawoll, die westlichen Staaten glauben an eine Zukunft der Ukraine.“ Wenn die Ukraine zum Sommer den Kandidaten-Status für die EU bekäme, "dann hat die Ukraine auch eine Aussicht, den Krieg gewinnen zu können und dass sie eine Zukunft hat“, sagte Kiesewetter.

Die Lieferung von insgesamt 102 Haubitzen unter anderem aus Deutschland und den USA sei ein sehr starkes Zeichen. Man habe sechs bis acht Wochen verloren, aber durch den Beschluss sei nun viel mehr möglich als noch zwei oder drei Wochen. Die Sorge, Deutschland könne selbst zur Kriegspartei werden, müsse man ernst nehmen. „Doch es ist auch unsere Aufgabe als Politiker, klar zu machen, dass diese Angst unbegründet ist.“ Putin spiele mit den Urängsten, mit -Bedrohungen. „Aber es st doch eindeutig klar geworden, dass er sich auf einen längeren Krieg einrichtet. und dass diese Kriegsangst, die uns berührt, ja vielmehr eine Angst der Ukraine ist, zu zerfallen. Er will die Ukraine auslöschen. Und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir an der Seite der Ukraine stehen.“

Stand: 10.05.2022 11:12 Uhr

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