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Braun schließt verschärfte Einreisemaßnahmen nicht aus

Drohen Grenzschließungen wegen der Corona-Mutation?

PlayHelge Braun, Kanzleramtsminister
Braun schließt verschärfte Einreisemaßnahmen nicht aus | Video verfügbar bis 21.01.2022 | Bild: WDR

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hält strengere Einreiseregeln an den deutschen Grenzen, vor dem virtuellen EU-Gipfel, für unvermeidbar, wenn die EU-Nachbarstaaten im Kampf gegen das Coronavirus nicht gemeinsam handeln: "Das, was wir mit den Ministerpräsidenten in Deutschland beschlossen haben, jetzt die Zahlen deutlich zu senken, um auch die Mutationen aus Kerneuropa herauszuhalten, das wissen alle Länder. Und wenn das ein Nachbarland nicht tut, dann können wir uns vor der Mutation kaum schützen. Deshalb sind dann noch strengere Einreiseregeln an unseren Innengrenzen nicht vermeidbar. Und da das jeder nicht möchte, ist es wichtig, dass wir jetzt gemeinsam handeln."

In Sachen Impfstoff verteidigt Braun nicht nur die Impfstrategie, sondern auch die Hersteller Pfizer/Biontech und Moderna. In beiden Fällen handle es sich um "Start-Up-Unternehmen" mit neuartigen mRNA-Impfstoffen: "Da wird die Produktion erst aufgebaut." Sehr bald werde sich die Impfstoffversorgung durch die Zulassung von weiteren "klassischen Impfstoffen" von großen Herstellern deutlich verbessern, fügte der Minister hinzu.

So gebe es die Zusicherung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, den Impfstoff des Unternehmens AstraZeneca noch im Januar zuzulassen, sagte Braun. Im ersten Quartal werde voraussichtlich noch eine weitere Zulassung folgen: "Klappt das, dann haben wir bald soviel Impfstoffe, dass die Impfzentren, die jetzt aufgebaut worden sind, auch im Vollbetrieb laufen können."

Stand: 21.01.2021 10:06 Uhr

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