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Video: Kriminologin: Nur Prävention verhindert Amoktaten

27.05.22 | 04:00 Min. | Verfügbar bis 27.05.2023

Eine Änderung des Waffenrechts, wie sie nach dem Amoklauf in Texas jetzt in den USA wieder gefordert wird, Sei nicht die Lösung, weil sie immer zu spät käme, sagte die Kriminologin Prof. Britta Bannenberg. "Die eigentliche Lösung muss in der Prävention liegen.“ "Amoktaten kann man nur verhindern, wenn man Tage, Wochen, Monate zuvor die Zeichen, die solche tatbereiten, meist Männer, junge Männer, im Vorhinein senden, erkennt, zusammenführt und interveniert.“ Doch wenn der Täter ein so durchschlagskräftiges Gewehr bei sich habe, dann sei die Zahl der Oper besonders hoch. Deshalb sei die Situation in den USA noch mal eine andere. „Es ist schon besonders wichtig, eine Restriktion im Waffenrecht beizubehalten oder eben durchzusetzen.“ Amoktäter seien Einzelgänger, sonderbar, psychisch auffällig und zeigten auch schon als junge Menschen die Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung. Sie beschäftigen sich intensiv mit Amoktaten, Attentaten, mit Tod und töten. „Immer wieder sind sie fasziniert von anderen Amoktaten, von solchen natürlich auch in den Medien sehr stark berichteten Ereignissen mit vielen Todesopfern“, sagte Prof. Bannenberg. “Das bleibt in der Regel dem Umfeld auch nicht verborgen."

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