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Bundeswehreinsatz in Syrien: Von der Leyen weicht aus

"Entscheidend ist, dass die Weltgemeinschaft geschlossen steht"

PlayBundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen
Bundeswehreinsatz in Syrien: Von der Leyen weicht aus | Video verfügbar bis 17.09.2019 | Bild: ARD

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt auf die internationale Weltgemeinschaft, die vor allem in Gesprächen auf den syrischen Machthaber Assad einwirken soll, dass der Einsatz von Giftgas unterbleibt. Im Die Ministerin erklärte: "Chemiewaffen sind das absolute Grauen. Sie sind seit Jahrzehnten geächtet. Und die Weltgemeinschaft wacht darüber, dass diese Ächtung auch durchgesetzt wird."

Assad habe in der Vergangenheit Chemiewaffen gegen die Bevölkerung eingesetzt. "Es ist wichtig, dass wir als Weltgemeinschaft alles dafür tun, dass wir in dieser Frage eine Verhandlungslösung hinbekommen", betonte die Ministerin. Auf eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem Vergeltungsschlag nach einem Giftgas-Einsatz antwortete von der Leyen ausweichend: "Entscheidend ist, dass die Weltgemeinschaft geschlossen steht. Wir wissen ja nicht was kommt. Aber wir sollten nicht von vornherein als Deutschland uns abwenden, unabhängig davon, was kommt." In jedem Fall werde sich die Bundeswehr bei ihren Einsätzen an Verfassung und Völkerrecht orientieren, sagte von der Leyen.

Stand: 17.09.2018 14:35 Uhr