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Esken kann sich Klingbeil als Co-Chef "sehr gut vorstellen"

SPD-Parteispitze

PlaySaskia Esken, SPD-Parteichefin
Esken kann sich Klingbeil als Co-Chef "sehr gut vorstellen" | Video verfügbar bis 08.11.2022 | Bild: WDR

Die Parteivorsitzende der SPD, Saskia Esken, kann sich bei der Neubildung der Parteispitze Generalsekretät Lars Klingbeil als Co-Vorsitzenden sehr gut vorstellen: "Ich arbeite mit Lars Klingbeil seit vielen, vielen Jahren zusammen. Wir kennen uns schon länger, nicht erst seit zwei Jahren seit meiner Arbeit in der Parteiführung. Er ist ein Architekt auch der Erneuerung dieser SPD in seiner Arbeit als Generalsekretär. Ich schätze ihn persönlich sehr. Insofern ist es eine Situation, die ich mir sehr gut vorstellen kann."

Weiterhin gehe sie davon aus, dass Olaf Scholz Anfang Dezember als Kanzler vereidigt werde. "Da bin ich sehr überzeugt von", erklärte Esken.

Beim Thema Klimaschutz sieht Esken kein gravierendes Problem, mit den Grünen bei den Koalitionsverhandlungen zu einem Abschluss zu kommen. Zur Frage, ob sich die Grünen bei diesem Thema nicht genügend unterstützt fühlten, erklärte Esken: "Insgesamt ist es nicht überraschend, dass, wenn drei so verschiedene Parteien auch mit unterschiedlichen Herkünften und Traditionen jetzt zusammen koalieren beziehungsweise verhandeln, dass es dann auch Punkte gibt, wo man sich nicht sofort einig ist. Wir bemühen uns natürlich in den Gesprächen - das hat man in den Sondierungen gemerkt, das merkt man jetzt auch in den Koalitionsverhandlungen - , sehr darum, da zusammen zu kommen und gute Lösungen zu finden; nicht nur Kompromisse, die dann nach Formelkompromissen riechen, sondern die vor allem auch nach vorne gehen. Dazu gehört natürlich auch der Stopp des von Menschen gemachten Klimawandels dazu." Sie sei sehr zuversichtlich, dass in diesem Bereich Lösungen gefunden würden, betonte Esken.

Stand: 08.11.2021 08:51 Uhr

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