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Giffey warnt vor Lockdown-Folgen für Kinder

"Nach dem 14. Februar braucht es Öffnung"

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Giffey warnt vor Lockdown-Folgen für Kinder | Video verfügbar bis 22.01.2022 | Bild: WDR

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) warnt vor gesundheitlichen Auswirkungen von Schul- und Kitaschließungen für Kinder und Jugendliche. Momentan seien Vereinsamung oder Übergewicht durch Bewegungsmangel zu beobachten. Zudem drohe bei anhaltenden Schließungen eine massive Ungleichheit im Bildungsbereich, die sich nicht wieder aufholen lasse.

Giffey forderte Schritte zur Öffnung von Schulen und Kitas ab dem 14. Februar. Bis zu diesem Termin gilt der verlängerte Lockdown, auf den Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten sich zu Wochenbeginn verständigt hatten. Schulen und Kitas müssten dann "die ersten" sein, die wieder öffnen könnten, so die Ministerin.

Angesichts unterschiedlicher Handhabung in den Ländern plädiert Giffey für Einheitlichkeit: "Es hängt davon ab, dass wir jetzt gemeinschaftlich handeln, um dann auch gemeinschaftlich zügiger in eine Normalität zu kommen. Das ist eine Schwierigkeit, wenn jetzt eben nach dem Beschluss, der einhellig war, dann doch wieder einige sagen: "Wir machen es anders."

Denkbar sei eine Ausweitung von Corona-Tests, solange das Impfen für Lehrpersonal noch nicht möglich sei.

Stand: 22.01.2021 08:49 Uhr