SENDETERMIN Di., 10.05.22 | 05:30 Uhr | Das Erste

MOMA-Reporter: Jugendstrafvollzug ohne Gitter

Eine besondere WG als Chance für den Neueinstieg

PlayIm Seehaus Leonberg gelten strenge Regeln für die jungen Häftlinge.
MOMA-Reporter: Jugendstrafvollzug ohne Gitter | Video verfügbar bis 10.05.2023 | Bild: WDR
Seehaus Leipzig, Jugendstrafvollzug
Wahr. Haft. Leben – das Motto der "Seehäuser" | Bild: dpa/Peter Ending / Peter Ending

Sara und Felix Bader leben mit ihren beiden Kindern in einer besonderen Wohngemeinschaft. Ihre Mitbewohner sind jugendliche Strafgefangene. Sie haben Raubüberfälle begangen, schweren Betrug und ähnliche Delikte, für die sie eigentlich eine teils mehrjährige Haftstrafe absitzen müssen. Aber für sie ist alles anders.

Im "Seehaus Leonberg" in der Nähe von Stuttgart wird der Jugendstrafvollzug in freien Formen praktiziert: keine Zellen, keine Mauern. Jugendliche und Heranwachsende zwischen 14 und 23 Jahren, die bereit sind, an sich zu arbeiten, können sich vom Jugendstrafvollzug aus für das Seehaus bewerben. Nach Zustimmung des Anstaltsleiters verbringen sie ihre gesamte Haftzeit im Seehaus. Bis zu sieben Jugendliche wohnen mit Hauseltern und deren Kindern zusammen und erfahren so – oft zum ersten Mal – funktionierendes Familienleben, Liebe und Geborgenheit. Gleichzeitig erwartet sie ein durchstrukturierter und harter Arbeitsalltag. Unsere MOMA-Reporterin Jenni Rieger war dabei.

Stand: 10.05.2022 09:06 Uhr

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