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Service: Sonnenschutzmittel im Test

mit Edigna Menhard, ÖKO-TEST

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Service: Sonnenschutzmittel im Test | Video verfügbar bis 28.05.2019 | Bild: ARD

Ob Sonnenschutz für unsere Haut nötig ist, hängt in erster Linie von der UV-Belastung ab. Diese wird mittlerweile als weltweit einheitlicher UV-Index in den Wetterprognosen angegeben, beispielsweise in der Warn-Wetter-App des Deutschen Wetterdienstes. Klettert der UV-Index auf Stufe 3, was auch im Frühling und Herbst der Fall sein kann, ist bei einem Aufenthalt in der Sonne ein Sonnenschutz nötig. Der effektivste Schutz vor hoher UV-Belastung ist es, die Sonne zu meiden.
Um sich vor Sonnenbrand zu schützen, möglichst auch in der Sonne die Kleidung anbehalten und die Mittagssonne meiden.
Beim Sonnenbaden immer Sonnenschutzcreme mit möglichst hohem Schutzfaktor verwenden.

Hauttyp und Lichtschutzfaktor

Empfehlungen zum Lichtschutzfaktor bezogen auf den Hauttyp und den UV-Index sind mit Vorsicht zu genießen. Denn die Zeitangaben bis zum Auftreten eines Sonnenbrandes sind nur grobe Annäherungen und bei jedem Menschen unterschiedlich. So bedeutet der Lichtschutzfaktor (LSF) 20 zum Beispiel, dass sich der Eigenschutz der Haut gegen UVB-Strahlen um das Zwanzigfache verlängert.

Sonnenschutzmittel

In Sonnenschutzmitteln kommen chemische und mineralische UV-Filter zum Einsatz. Chemische UV-Filter dringen in die Haut ein, nehmen die Strahlung auf und machen sie unwirksam. Dabei können sie sich, je nach Substanz, zersetzen und so Hautreizungen und Allergien auslösen. Etliche chemische UV-Filter sind zudem verdächtigt, hormonell wirksam zu sein. Im Gegensatz zu chemischen UV-Filtern legen sich mineralische (Physikalische) UV-Filter auf die Haut, reflektieren, absorbieren und streuen die UV-Strahlung, sodass diese gar nicht bis zur Hautoberfläche vordringt.

Tipps:

  • Erwachsene sollten mindestens einen Lichtschutzfaktor (LSF) 20 verwenden. Kinder sind ab einem LSF 30 gut geschützt
  • Sonnenschutzmittel dick auftragen, regelmäßig nachcremen und die angegebene Schutzdauer nur zu zwei Dritteln ausschöpfen. Baden, Schweiß und Abtrocknen mindern den Schutz.
  • Schwangere und stillende Mütter und Kinder sollten mineralische UV-Filter verwenden

Weitere Informationen

Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat in ihrer aktuellen Ausgabe 27 Sonnenschutzmittel getestet. Viele Sonnenschutzmittel wurden mit „sehr gut“ bewertet - darunter fast alle Naturkosmetik-Produkte. Auf dem letzten Platz steht ein bekanntes Markenprodukt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Heft ÖKO-TEST 06/2018 (S. 76 ff.)

Stand: 28.05.2018 13:55 Uhr

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