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Service: Handy statt Bargeld oder Karte

mit Dennis Horn, Multimedia-Experte

PlayService: Handy statt Bargeld oder Karte
Service: Handy statt Bargeld oder Karte | Video verfügbar bis 07.01.2020 | Bild: ARD

Ende 2018 hat Apple in Deutschland seinen Bezahldienst Apple Pay gestartet. Ab sofort kann entweder mit dem iPhone oder der Apple Watch in Geschäften bezahlt werden. Aber auch mit anderen Smartphones ist das mobile Bezahlen möglich.

So funktioniert das Bezahlen mit dem Handy

Viele Smartphones und smarte Armbanduhren verfügen über einen eingebauten NFC-Chip. "NFC" steht für Near-Field-Communication, einem Austausch von Daten auf sehr kurze Entfernung. Wird das Handy nah an ein Kartenlesegerät gehalten (ca. vier Zentimeter Abstand), baut sich ein elektromagnetisches Feld auf. Apple Pay, Google Pay, oder spezielle Bezahl-Apps, zum Beispiel von der Hausbank, regeln den Datenaustausch.

App-Zahlung mit QR-Code

Bezahlen mit dem Handy ist auch ohne NFC-Chip möglich. Dazu erzeugt die App im eigenen Gerät einen QR-Code (Quick Respronse), also eine Art Strichcode. Dieser Code wird an der Kasse vom Bildschirm aus eingescannt und bestätigt. Dann ist die Zahlung erfolgt. Manche Apps erlauben auch Zahlungen zwischen Nutzern der gleichen App.

Wo kann mit dem Handy bezahlt werden?

Bezahlen mit dem Smartphone geht überall dort, wo bisher auch schon mit Kreditkarten oder einigen EC-Karten kontaktlos bezahlt werden konnte. Also überall, wo das kleine Funksymbol angebracht ist. Das ist bei 800.000 Bezahlterminals der Fall, egal ob im Supermarkt, an der Tankstelle, oder im Restaurant. Apple Pay können beispielsweise bisher nur Kunden der Deutschen Bank, der HypoVereinsbank und von Smartphone-Banken wie N26 nutzen. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken setzen auf eigene Bezahlsysteme, die nur auf Android-Smartphones laufen. Es kommt also immer auf die Kombination von Smartphone und Bank an.

Wie sicher ist die Technik?

Handy und Lesegerät tauschen lediglich Informationen über die Zahlung und verschlüsselte Kontodaten aus, aber keine persönlichen Daten. Das Gerät muss zum Bezahlen ans Lesegerät der Kasse gehalten werden. Zum Teil braucht es dann eine zusätzliche Freigabe per PIN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung. Apple Pay zum Beispiel gibt es weltweit schon seit vier Jahren und es ist bisher kein einziger Betrugs- oder Missbrauchsfall bekannt geworden. Die Frage ist aber: Sammeln Apple und Google selbst Daten? In diesem Punkt unterscheiden sie sich: Apple speichert nach eigenen Angaben keine Daten zu den Transaktionen. Google schon.

Weitere Informationen

SWR: Bargeldlos mit Smartphone zahlen

www.swr.de/marktcheck/bequemer-shoppen-bargeldlos-mit-smartphone-zahlen-so-gehts

Mobil bezahlen: so geht’s

www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/apps-und-software/mobil-bezahlen-so-gehts

Stand: 07.01.2019 10:30 Uhr

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