SENDETERMIN Di, 12.06.18 | 05:30 Uhr | Das Erste

Service: Fan-Rechte zur WM

mit Kay P. Rodegra, Rechtsanwalt

PlayFußball-Fan beim Autokorso
Service: Fan-Rechte zur WM | Video verfügbar bis 12.06.2019 | Bild: WDR

Straßenverkehr

Fahnen am Auto: Kleine Fahnen, die am Fenster befestigt werden, sind erlaubt. Reißt aber ein Fähnchen während der Fahrt ab und verletzt einen anderen, haftet der Verursacher, sprich der Fahrer des "Fahnen-Pkws".

Autokorso, also das unnütze Hin-und Herfahren nur um gemeinsam zu feiern, sind streng genommen nicht erlaubt. Geahndet wird es in der Regel aber nicht. Dennoch, Verkehrsregeln müssen eingehalten werden. Wer eine rote Ampel überfährt, muss damit rechnen, mindestens 90 € zahlen zu müssen und es gibt 1 Punkt. Ist länger als 1 Sekunde rot, kostet es 200 €, es gibt 2 Punkte und es droht ein Fahrverbot von 1 Monat. Kommt es beim Autokorso zum Unfall, zahlt der Verursacher für die Schäden, die bei einem Dritten entstehen. Ganz wichtig: Alkoholgrenzen müssen vom Fahrer natürlich auch im Autokorso eingehalten werden.

Nachbarschaft

WM-Party im Garten: Die Fußballparty im Garten ist kein Problem, aber Rücksicht auf die Nachbarn muss genommen werden. Ab 22 Uhr gilt Nachtruhe, auch wenn das Spiel noch läuft.

Tore feiern: Jubeln ist erlaubt, Feuerwerk aber nicht. Wer ohne besondere Erlaubnis Silvesterraketen und Knallkörper zündet oder Pyrotechnik verwendet, riskiert empfindliche Strafen.

Wetten: Gegen private Wetten im Freundeskreis ist nichts einzuwenden.

Arbeitsplatz

WM-Trikot tragen: Ist am Arbeitsplatz eine Kleiderordnung vorgegeben oder hat man gar eine Dienstkleidung, geht ohne Erlaubnis des Arbeitgebers nichts. Dann muss das WM-Trikot zu Hause bleiben. Ansonsten darf man das Trikot seiner Wahl tragen.

Fernsehen am Arbeitsplatz: Fußballspiele am Arbeitsplatz im Fernsehen (auch über das Internet) zu sehen, muss der Arbeitgeber erlauben. Das gilt auch fürs Radiohören. Ist während der Arbeitszeit das private Surfen im Internet nicht erlaubt, muss auch der Live-Ticker zur WM abgeschaltet sein. Selbst wenn privates Surfen erlaubt ist, sollte man sich vom Arbeitgeber das OK für einen Live-Ticker einholen.

Stand: 12.06.2018 07:35 Uhr

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