SENDETERMIN Di, 19.03.19 | 05:30 Uhr | Das Erste

Service: Renten-Irrtümer

mit Katharina Henrich, Finanztest

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Service: Renten-Irrtümer | Video verfügbar bis 19.03.2020 | Bild: WDR

Arbeitnehmer und einige Selbstständige sichern sich mit ihrem Rentenbeitrag eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Trotz verstärkter privater Altersvorsorge: Die Rentenversicherung sorgt in den meisten Haushalten für den größten Teil der Einkünfte im Alter. Die Stiftung Warentest gibt grundlegende Informationen rund um Rentenbeitrag, Rentenhöhe und Renteneintrittsalter.

Die wichtigsten Infos über die gesetzliche Rente

Beitrag: 9,3 Prozent ihres Bruttolohns zahlen Arbeitnehmer in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Rentenhöhe: Die Höhe der späteren Rente ist vor allem abhängig von der Höhe des Bruttolohns und der Anzahl der Jahre, in denen eingezahlt wurde. Für Kindererziehung und Pflege werden Rentenpunkte gutgeschrieben.

Ostdeutschland: Da die Löhne in Ostdeutschland geringer sind, zählt das gleiche Gehalt in Ostdeutschland bisher mehr für die Rente. Einzahlungen: In bestimmten Grenzen sind auch freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung möglich. Sie steigern die spätere Rente.

Frührente: Nicht jeder muss bis zu seinem regulären Rentenalter arbeiten. Mit genug Beitragsjahren können viele schon mit 63 in Frührente gehen.

Beratung: Erste Anlaufstelle bei Fragen zur Altersvorsorge ist die Deutsche Rentenversicherung. Sie berät kostenlos zu Angelegenheiten rund um die gesetzliche Rente und hilft Ihnen, einen Gesamtüberblick über alle Ihre Anwartschaften zu bekommen.

Sie können einen Termin zur Altersvorsorgeberatung vereinbaren. Ein Mitarbeiter analysiert dann Ihre gesetzlichen, betrieblichen und privaten Ansprüche, informiert über Versorgungslücken und gibt Rat, diese zu füllen.


Termine können Sie telefonisch oder online vereinbaren: 0800 – 10 00 48 00 und www.eservice-drv.de

Tipp: Wenn Sie den gewohnten Lebensstandard im Alter halten wollen, benötigen Sie etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts. Einen großen Teil davon deckt bei Angestellten die gesetzliche Rente. Doch es bleibt noch eine große Lücke. Wie groß die ist, kann man mit dem DRV-Rentenhöhenrechner ausrechnen lassen:

(Quelle: www.test.de)

Weitere Informationen

www.test.de/rentenversicherung

Finanzplan 50 plus, im Heft Finanztest 4/2019; S. 22-33. (ab 20.3.) Finanztest Bestellservice: 01805 – 00 24 67 (14 Cent pro Minute) oder Leserservice: 09001 – 58 37 82 (62 Cent pro Minute)

Stand: 19.03.2019 07:09 Uhr

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