MOMA-Themenwoche: Land in Sicht

Liegt die Zukunft auf der Wiese?

Gülletrecker
Zurück auf's Land? | Bild: dpa

Großstädte wachsen und Dörfer sterben aus. Nein, so einfach ist es nicht! Zum ersten Mal seit 20 Jahren ziehen laut Zukunftsinstitut Frankfurt wieder mehr Menschen aus der Stadt in die ländlichen Regionen.

Das ARD-Morgenmagazin fragt in der Themenwoche "Land in Sicht": Was macht das Land so attraktiv für Städter? Wie leben die Menschen in ihren Dörfern? Wie schaffen sie es, ihr Dorf zu einem attraktiven Lebensraum für Jung und Alt zu machen?

Drei kleine Dörfer in Niedersachsen, die gerade mit dem Europapreis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurden, haben allein über 90 Projekte ins Leben gerufen: einen Dorfladen, eine Dorfzeitung, ein eigenes Mobilitätskonzept, attraktive Kulturangebote, ein regelmäßig tagendes Dorfgremium, die „Küchentischrunde“ und vieles mehr. Außerdem schickt die Reaktion einen überzeugten Großstädter für mehrere Tage auf einen Bauernhof in Rheinland-Pfalz, auf dem mehrere Generationen zusammen leben und arbeiten.

Das MOMA ist unterwegs in verlassenen Dörfern, in Orten, in denen Menschen sich abgehängt fühlen. Am Beispiel des "Heimatplans" in Bayern wird gezeigt, wie Politik das Land neu beleben kann. Dort hat die Regierung Behörden und Verwaltungen gezielt auf Dörfer verlegt. Ist dieser sogenannte Heimatplan vielleicht ein Vorbild für ganz Deutschland?

Außerdem in der Themenwoche: Eine Reportage über eine Frau, die aus der Metropole Hamburg ganz bewusst wieder in ihr Heimatdorf nach Brandenburg zurückkehrt. Im Studio zu Gast: Deutschlands bekanntester Hirnforscher Gerald Hüther. Er spricht über "kommunale Intelligenz" und warum Dörfer der beste Lernort für Kinder sind.