SENDETERMIN Do., 28.11.19 | 05:30 Uhr | Das Erste

Talk: Götz Schubert

Ermittelt als Burkhard "Butsch" Schulz in "Wolfsland"

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Talk: Götz Schubert | Video verfügbar bis 28.11.2020 | Bild: WDR

Der heimliche Star

Selbst in einer Nebenrolle fällt er auf durch seine Präsenz, sein intensives Spiel. Das Gesicht merkt man sich schnell. Den Namen erst etwas später. Der aus Pirna nahe Dresden stammende Schauspieler studierte an der renommierten Schauspielschule Ernst Busch. Starke Rollen am Theater in Berlin und Hamburg, gute Angebote im Film und Fernsehen folgten.

Schubert beeindruckt durch seine stille Kraft, durch feinen Humor, durch Vielseitigkeit. Den fanatischen Reichsbürger im "Tatort“ nimmt man ihm sofort ab, ebenso den fürsorglichen Vater von Anne Frank. Er ist Schauspieler aus Leidenschaft. "Ich setze mich bewusst großen Belastungen aus, um zu fühlen, dass ich etwas geleistet habe", so Schubert.

In der erfolgreichen ARD-Krimiserie "Wolfsland" kann er seine wortkarge, misanthropische Seite richtig ausspielen. Er ist Butsch, Ermittler in Görlitz, für seine Kollegen ein harter Brocken. Den Zuschauern hat es bisher gut gefallen.

"Wolfsland – Das heilige Grab"

Wolfsland – das klingt düster und gefährlich. Dunkle Geschichten wie im Märchen, wo im Wald böse Dinge geschehen. Ein guter Titel für eine Krimireihe. Tatsächlich gibt es auch diesmal entsprechende Zitate und Bilder. "Blut ist im Schuh", sagt eine Zeugin, wie bei Aschenputtel. Zwei Mädchen sind verschwunden, ein blutiger Schuh liegt im Wald. Und der gehört ausgerechnet Butschs Tochter.

Er, der meist so lässige Ermittler, dreht langsam durch, kann nicht mehr klar denken. Seine Kollegin Viola (Yvonne Catterfeld) behält zum Glück die Nerven. Die beiden Kommissare aus Görlitz, die sich anfangs umkreisten wie einsame Wölfe, kommen sich näher. Man vertraut sich, aber man geht auch gern auf Distanz.

"Wolfsland – Das heilige Grab", ARD, 28.11.19, 20.15 Uhr.

Stand: 28.11.2019 10:41 Uhr

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