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Video: Anke Domscheit-Berg: Hauptproblem ist die neoliberale Umgestaltung Chiles

01.11.19 | 04:04 Min. | Verfügbar bis 01.11.2020

Die Gründe für die schweren Unruhen in Chile lägen in der Vergangenheit. "Z. B. hat Chile immer noch die Verfassung, die Pinochet damals hat schreiben lassen", sagte Anke Domscheit-Berg, MdB, parteilose Chile-Expertin. Die Bevölkerung habe sehr wenige Rechte. Menschenrechtsverletzungen seien im Rahmen noch möglich. "Aber auch da wurden Gesetze überschritten, Vergewaltigungen in Gefängnissen sind eigentlich auch heute schon verboten. Das Hauptproblem ist aber die neoliberale Umgestaltung des ganzen Landes, vor allem aber der Daseinsvorsorge, die Pinochet vorgenommen hat und die seitdem nicht geändert wurde." Sie habe bei einer Reise nach Chile erfahren, dass Rente, Bildung, Gesundheit privatisiert worden seien, sagte Domscheit-Berg. „Dass es eine extreme Ungleichheit gibt bei gleichzeitigem Reichtum. Das Land hat das höchste Pro-Kopf-Einkommen in ganz Lateinamerika, aber von allen OECD-Ländern auch die höchste Vermögensungleichheit.“

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