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Video: Kramp-Karrenbauer: So lange es irgendwie geht, so viele wie möglich rausholen

17.08.21 | 05:31 Min. | Verfügbar bis 17.08.2022

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU, bezeichnete die Lage am Kabuler Flughafen als sehr unübersichtlich, gefährlich und komplex. "Wir haben es gestern geschafft, in einer wirklich halsbrecherischen Landung unsere Maschine zu Boden zu bringen. Wir haben vor allen Dingen Soldaten dorthin gebracht, die jetzt absichern, damit die Leute, die wir rausfliegen wollen, auch überhaupt die Möglichkeit haben, zum Flugzeug zu kommen. Das war gestern der Hauptauftrag", so die Ministerin. Für den weiteren Verlauf der Rettungsaktion beschrieb die Ministerin zwei Szenarien. "Das erste Szenario ist, dass der Flughafen nur für kürzere Zeit offen gehalten werden kann. Dafür haben wir jetzt auch sehr robuste Kräfte vor Ort und verstärken weiter. Das zweite Szenario, auf das wir alle zusammen mit den Amerikaner hoffen, ist, dass wir in den nächsten Tagen eine Luftbrücke aufbauen können." Dafür stünden bis zu 600 Soldaten vor Ort bereit, sagte die Ministerin. Jetzt sei es wichtig, dass Schleusen aufgebaut würden, um Deutsche, Ortskräfte und gefährdete Personen herauszuholen. Kramp-Karrenbauer: "Der Auftrag der Bundeswehr ist klar: So lange es irgendwie geht, so viele wie möglich rausholen." Über den gesamten Ablauf des überstürzten Abzugs der Nato und der USA aus Afghanistan zeigte sich die Verteidigungsministerin unzufrieden. "Es gibt vieles, was wir auch innerhalb der Nato aufarbeiten müssen. Es wird dann aber auch Fragen an uns geben, inwieweit wir bereit sind, die Konsequenzen dann auch zu tragen. Und inwieweit wir bereit sind, auch Maßnahmen zu ergreifen, die wir bisher den Amerikanern überlassen haben."

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