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Video: Migrationsforscher Gerald Knaus

24.01.20 | 04:19 Min. | Verfügbar bis 24.01.2021

Gerald Knaus, der als Architekt des Flüchtlingsdeals mit der Türkei gilt, hat vor der Reise von Kanzlerin Merkel in die Türkei eine positive Bilanz zum Abkommen mit der EU gezogen. "Wenn wir genauer hinsehen, dann bemerken wir eine erstaunliche Zahl: dass im letzten Jahr 99,5 Prozent der Syrer in der Türkei, die dort als Flüchtlinge leben, in der Türkei geblieben sind.“ Die Türkei sei seit 2014 das Land mit den meisten Flüchtlingen der Welt. Sie habe alleine mehr als drei Mal so viele Syrer aufgenommen wie die gesamte EU. Auch aufgrund der Unterstützung der EU habe sich kaum jemand von ihnen auf den Weg gemacht, denn Kinder könnten zu Hunderttausenden in die Schulen gehen, es gebe Zugang zum Gesundheitswesen und Sozialsystemen. Zu den Vorwürfen der Türkei, die EU halte sich nicht an die Regeln des Abkommens, sagte Knaus: "Das ist der Beginn eines neuen Poker, einer neuen Verhandlungsrunde. Denn die sechs Milliarden, die die EU 2016 zugesagt hat, sind bis Ende letzten Jahres vollkommen verplant. Und in den nächsten Wochen müssen die Gespräche beginnen, wie die EU die Türkei weiter unterstützt. Wo die Türkei nicht Recht hat, ist, dass das Geld nicht fließt."

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