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Video: ifo-Instiut kritisiert frühe Einteilung in Schulformen

16.09.21 | 04:59 Min. | Verfügbar bis 16.09.2022

Wer keinen höheren Schulabschluss und keine abgeschlossene Berufsausbildung hat, gilt als gering qualifiziert. Wir leben in einer Wissensgesellschaft“, sagte Bildungsökonom Dr. Ludger Wößmann. „Das heißt ganz konkret, dass gering qualifizierte Beschäftigung in Deutschland am Arbeitsmarkt kaum mehr nachgefragt ist.“ Zumindest den berufsqualifizierenden Abschluss zu schaffen, sei gerade im deutschen Arbeitsmarkt extrem wichtig und der Eintritt in eine gesicherte Beschäftigung. Auch die Aufteilung in verschiedene Schulformen nach der vierten Klasse sei problematisch. „Das gibt es eigentlich nur noch in Deutschland und in Österreich, sonst weltweit eigentlich nirgendwo mehr.“ ein Drittel der OECD-Länder mache das erst im Alter von 15. Diese frühe Aufteilung führe dazu, das gerade sozial benachteiligte Kinder trotz eventuell größeren Potenzials in die niedrigeren Schulformen eingeteilt und in Folge nicht genug gefördert würden.

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