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Video: Klimapaket: Mercator-Institut fürchtet kleinteilige Lösung

20.09.19 | 05:04 Min. | Verfügbar bis 20.09.2020

Eine Sprecherin des Mercator-Instituts, Brigitte Knopf, fürchtet eine kleinteilige Lösung, die die Bundesregierung zum Klimapaket präsentieren wird. "Was jetzt diskutiert wird, ist ein riesiges Maßnahmenpaket, was sich aber am Ende als riesigen Flickenteppich entpuppen kann. Wir können kaum abschätzen, was die einzelnen Maßnahmen zur Emissionsminderung beitragen können und was sie kosten. Aus meiner Sicht fehlt dem Ganzen noch der rote Faden. Ein CO2-Preis könnte eben der rote Faden sein. Aber darüber wird noch gestritten.“ Dass es dazu kommen werde, sei kaum noch absehbar, sagte sie.. In 50 Ländern sei der CO2 schon eingeführt worden. Deutschland hinke also hinterher. "Man weiß, dass CO2-Preise sehr effektiv wirken können. Bürgerinnen und Bürger reagieren auf Preissignale. Aber vor allem geht es darum, dass durch so einen Preis Firmen zu Innovationen angeregt werden.“ Den CO2-Preis solle der Bürger spüren. Mit den Einnahmen könnten allerdings Strompreise gesenkt werden oder der Öffentliche Nahverkehr ausgebaut werden. Das Mercator-Institut schlägt vor, mit einem CO2-Preis von 50 Euro pro Tonne einzusteigen, der bis zum Jahr 2030 auf 130 Euro erhöht werde. „Mit den 50 Euro würde der Spritpreis etwa 15 Cent teurer“, sagte Brigitte Knopf.

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