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Video: CDU-Chefin unter Druck

07.02.20 | 01:34 Min. | Verfügbar bis 07.02.2021

Die CDU will in Thüringen nach dem Eklat bei der Ministerpräsidentenwahl zunächst die parlamentarischen Möglichkeiten eines Neustarts ausloten. Das hat die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer Thüringens CDU-Chef Mohring zugestanden. Das bedeutet, dass AKK der Thüringer CDU zunächst die Möglichkeit einräumt, eine neue Mehrheit für die Wahl eines Ministerpräsidenten zu suchen, bevor sie auf Neuwahlen besteht. Die Wahl Thomas Kemmerichs zum Ministerpräsidenten Thüringens belastet auch die große Koalition in Berlin. Am Samstag soll die Lage im Koalitionsausschuss besprochen werden. Bundeskanzlerin Merkel wollte sich in Südafrika nicht zu der Frage äußern, ob die Vorgänge in Thüringen auch dazu führen könnten, dass die große Koalition in Berlin scheitert. Die CDU hatte am Mittwoch zusammen mit der AfD dem FDP-Politiker Thomas Kemmerich ins Amt des Regierungschefs verholfen. Das war auf heftig Kritik gestoßen.