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Video: Bundesgesundheitsminister Spahn verteidigt Pläne zur Neuregelung

12.12.18 | 03:53 Min. | Verfügbar bis 12.12.2019

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat seine Pläne zur Neuregelung in der Psychotherapie verteidigt. Es gehe ihm darum, dass Patienten möglichst schnell einen Behandlungstermin erhielten. "Heute ist es immer noch so, trotz aller Maßnahmen der letzten Jahre, dass Kranke etwa mit einer Depression, die dringend eine Behandlung brauchen, diese zu oft nicht bekommen und lange warten." Oft würden Patienten dann in Kliniken eingewiesen. Das mache es dann noch schwieriger den Menschen eine angemessene Behandlung zukommen zu lassen. Deswegen wolle er steuern und koordinieren, damit wirklich Kranke eine Behandlung bekämen. Künftig soll deshalb ein Gutachter zwischengeschaltet werden, der über die Dringlichkeit entscheidet. Allein mit zusätzlichen Therapeuten sei das Problem nicht zu lösen. Spahn: "Wir müssen gleichzeitig feststellen, dass in den Regionen, wo die meisten Psychotherapeuten auch sind, ihr Angebot machen, wir auch die längsten Wartezeiten haben. Das lässt sich ja feststellen, über die Termin-Servicestelle. Wo haben wir die meiste Nachfrage, den meisten Bedarf? Und das ist in den Regionen, wo die meisten Psychotherapeuten sind. Das zeigt doch, dass da irgendwas in der Steuerung nicht so funktioniert, wie es soll. Ich akzeptiere, wenn gesagt wird, die Regelung im Gesetzentwurf, die ist noch nicht so, dass alles passt. Aber dann lasst und doch darüber reden und beraten."

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