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Video: Weltklimakonferenz: Flasbarth dämpft Erwartungen

29.10.21 | 04:24 Min. | Verfügbar bis 29.10.2022

Vor der Weltklimakonferenz in Glasgow hat der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, an die Politik appelliert, auf die steigenden Energiekosten zu reagieren. "Wir brauchen Preissignale, dass Co2-Einsparen sich lohnt. Das ist ja gar keine Frage. Es ist damit aber auch nicht getan. Gerade bei den CO2-Kosten für die Raumwärme sieht man das ja. Wir haben in der alten jetzt scheidenden Regierung es nicht geschafft, diese CO2-Kosten so aufzuteilen, dass auch der Vermieter, der Eigentümer, sie zumindest mittragen muss. Ein Mieter hat dann nur noch die Möglichkeit, etwas weniger zu heizen. Der eigentliche Akteur, der sagen kann, ich dämme, ich mache eine neue Heizungsanlage rein, der hat überhaupt keine Belastung dadurch. Das ist wirklich schlecht gemacht gewesen. Ich glaube, in der neuen Regierung haben wir die Chance, dass wir das besser machen. Und das muss auch gelingen." Abgesehen von dem Treffen 2015 in Paris seien diese Konferenzen nie der riesengroße Durchbruch gewesen, dämpfte Flasbarth. Das werde in Glasgow auch nicht anders sein. Zugleich verwies er auf die Zusagen einzelner Staaten zur Reduktion des CO2-Ausstoßes. Die USA, Australien und Russland hätten sich verpflichtet, bis 2050 klimaneutral zu werden. Das sei innerhalb von drei Jahrzehnen schon ein großer Schritt nach vorne, meinte Flasbarth. Man müsse aber sehr viel besser werden.

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