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Video: Kinotipp: "Edison - Ein Leben voller Licht" und "The Vigil - Die Totenwache"

23.07.20 | 03:14 Min. | Verfügbar bis 26.08.2021

"Edison - Ein Leben voller Licht" erzählt nicht von der Entdeckung der Glühlampe, auch wenn diese ein große Rolle spielt. Edison (Benedict Cumberbatch) ist bereits ein erfolgreicher Erfinder, dessen aktuelles ehrgeiziges Ziel es ist, einen ganzen Straßenzug in Manhattan zu erleuchten. Der Industrielle Westinghouse (Michael Shannon) hätte gerne mit ihm kooperiert, fördert nun aber den jungen Nicolas Tesla, denn Edison hat Westinghouse (und nicht nur ihn) vor den Kopf gestoßen. Die beiden Erfinder haben verschiedene Konzepte (Gleichstrom vs. Wechselstrom), und Edison scheut nicht davor zurück, mit harten Bandagen zu kämpfen. Ein Kapitel Industriegeschichte, hervorragend gespielt und gefilmt. Im Mittelpunkt von "The Vigil" (Die Totenwache) steht ein junger Mann (Dave Davis), der sich offenbar gerade von seiner orthodox jüdischen Gemeinde in Brooklyn/NYC losgesagt hat, aber doch vom Rabbi gebeten wird, eine Totenwache zu übernehmen. Aus Geldnot lässt er sich darauf ein. Der Verstorbene lebte mit seiner Frau in einem Haus. Sie ist weiterhin dort, aber angeblich dement. Die Totenwache erweist sich als beunruhigendes Erlebnis, zumal der junge Mann schon zuvor traumatisiert worden war. Geschickt werden von Regisseur Keith Thomas in seinem Spielfilmdebüt psychologische Probleme mit jüdischen Mythen verknüpft. Spannender aber nicht ekliger Horrorfilm mit schönen dunklen Bildern.