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Video: Güntzler: "Müssen Wettbewerbsnachteil in Kauf nehmen"

18.09.20 | 05:21 Min. | Verfügbar bis 18.09.2021

Beim Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem FC Schalke 04 dürfen nun doch keine Zuschauer dabei sein. Das entschied die Stadt München mit Verweis auf die steigenden Corona-Infektionszahlen vor Ort. So sieht es auch das Hygienekonzept der DFL vor. In anderen Stadien werden am Wochenende hingegen erstmals wieder begrenzt Zuschauer in die Stadien strömen. Wettbewerbsverzerrung? Für Fritz Güntzler, Mitglied des Sportausschusses und Kapitän des FC Bundestag, aufgrund der akuellen Lage hinnehmbar: „Wir leben in einer besonderen Situation und müssen lernen mit dieser Krise umzugehen. Von daher glaube ich, müssen wir das in Kauf nehmen, dass es vielleicht diesen Wettbewerbsnachteil für die Mannschaften gibt, die keine Zuschauer haben.“ Für den passionierten Fußball-Fan sei es „in dieser ganz besonderen Situation“ gerechtfertigt. Damit widerspricht der CDU-Abgeordnete seinem Parteifreund Gesundheitsminister Jens Spahn, der sich für eine weitere Publikumssperre und gegen die sechswöchige Probephase in der Fußballbundesliga ausgesprochen hatte.