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Video: Bartsch: "Weiter so" geht nicht

03.09.19 | 05:08 Min. | Verfügbar bis 03.09.2020

Nach der Niederlage bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg fordert Fraktionschef Dietmar Bartsch eine Neuausrichtung der Linken: Ein "Weiter so" sei kein Angebot. Die Partei habe vielfach den Anschein gegeben, sie sei zu etabliert, betonte der Politiker. Das müsse sich ändern. Seine Partei konzentriere sich jetzt auf die Landtagswahl in Thüringen, die im Oktober stattfinde. "Da geht es ums Ganze", betonte Bartsch. Er räumte ein, dass der interne Streit um Sahra Wagenknecht in der öffentlichen Wahrnehmung geschadet habe. "Streit schadet immer", sagte Bartsch. Dass es in einer großen Partei wie die Linke unterschiedliche Auffassungen gebe, sei völlig normal. Bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik habe es im vergangenen November ein gemeinsames Papier gegeben, was Grundlage der Politik sei. "Aber eins ist klar: Diese Frage hat eine zentrale Rolle gespielt. Und ich bin auch der Auffassung, dass unsere Kommunikation nicht immer schlau war." Die Auseinandersetzung mit dem Thema sei als Folie für die innerparteiliche Auseinandersetzung genutzt worden, sagte Bartsch.