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Video: Brasilien: Zwangsarbeit - Vorwürfe gegen VW-Tochter

29.05.22 | 07:20 Min. | Verfügbar bis 29.05.2023

Der Volkswagen-Konzern muss sich in Brasilien einem neuen Ermittlungsverfahren stellen: Nach Informationen von NDR, SWR und Süddeutscher Zeitung werden der VW-Tochter in Brasilien das Ausbeutung von Sklavenarbeit, Menschenhandel und systematische Menschenrechtverletzungen in Hunderten von Fällen vorgeworfen. Die Vorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum von 1974 bis 1986. In dieser Zeit baute der Autobauer die Farm „Companhia Vale do Rio Cristalino" am Rande des Amazonasbeckens auf. Die mutmaßlichen Verbrechen sollen auf dem Farmgelände an Leiharbeitern verübt worden sein, die für Rodungsarbeiten eingesetzt wurden – wohl mit Wissen des VW-Vorstands in Wolfsburg. Die brasilianischen Ermittlungsbehörden haben Volkswagen Brasilien in einer amtlichen Zustellung vom 19. Mai.2022, die den drei Medien vorliegt, offiziell über das Verfahren in Kenntnis gesetzt und zu einer Anhörung am 14. Juni vor dem Arbeitsgericht in der Hauptstadt Brasilia vorgeladen. Auf Anfrage wollte sich das Unternehmen mit Verweis auf das mögliche juristische Verfahren in Brasilien nicht äußern, versicherte aber, dass man die Vorwürfe sehr ernst nehme.

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