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Wo Kommunen übertreiben und wie man sich wehren kann

Bei der Straßensanierung langen Kommunen in Teilen Deutschlands ordentlich hin.  | Bild: HR

Bei der Straßensanierung langen Kommunen in Teilen Deutschlands ordentlich hin.

Im niedersächsischen Lehrte müssen die Anwohner den Löwenanteil für die sanierte Straße zahlen.

Rentnerin Ida Hogreve hat seit dem Bescheid von der Kommune schlaflose Nächte. Ein fünfstelliger Betrag – nur für ein Stück Straße.

In Thüringen verstehen Anwohner die Welt nicht mehr. Sie sollen rückwirkend zahlen – für ihre Straße, die vor 20 Jahren saniert wurde.

Im hessischen Wildeck werden Anwohner vor Riesen-Summen verschont. Für die Straßen zahlt jeder Einwohner dort ein bisschen. Wiederkehrende Beiträge nennt sich das Modell. Die Wildecker finden es gerecht.

Im bayerischen Weitramsdorf haben sich Bürger gegen hohe Straßenausbaubeiträge gewehrt.

Die Weitramsdorfer haben sich zu einer Prozessgemeinschaft zusammengeschlossen. Vor Gericht bekamen sie Recht. Jetzt gibt es für die streitbaren Bürger viel Geld von der Gemeinde zurück.

Fred Fischer vom Verband der Deutschen Grundstücksnutzer erklärt Roberto Cappelluti, wie man sich gegen überhöhte Bescheide wehrt. Das Wichtigste: Innerhalb der Vier-Wochen-Frist Einspruch einlegen.