1/1

Die Bilder zum Film

Margarethe von Trotta, die Mutter des Regisseurs, und Volker Schlöndorff, sein Stiefvater, wurden zu den Sympathisanten gezählt. Als die RAF die Schlagzeilen beherrschte, galten Sympathisanten als "geistige Komplizen des Terrors". | Bild: rbb / Börres Weiffenbach

Margarethe von Trotta, die Mutter des Regisseurs, und Volker Schlöndorff, sein Stiefvater, wurden zu den Sympathisanten gezählt. Als die RAF die Schlagzeilen beherrschte, galten Sympathisanten als "geistige Komplizen des Terrors".

Margarethe von Trotta an ihrem Schreibtisch in Paris. Sowohl sie als auch Volker Schlöndorff haben sich intensiv mit dem Thema Terrorismus auseinandergesetzt.

Es bildet den roten Faden des Films: Das Tagebuch von Margarethe von Trotta. Die Seite zeigt sie mit Volker Schlöndorff. "Keine Nuancierung scheint möglich. Lynchstimmung", schrieb sie im Oktober 1977 hinein.

Warum konnten viele Menschen, bevor es zu den Gewaltexzessen kam, die von der RAF proklamierten Ideen nachvollziehen? Die Frage interessiert auch den ehemaligen "Sympathisanten" Volker Schlöndorff.

Es ist ein persönlicher Blick auf eine aufwühlende Zeit: In seinen Dokumentarfilm hat Regisseur Felix Moeller (links) die Erlebnisse von Mutter und Stiefvater verwoben.

Herausgekommen ist ein Film, der sowohl Familien- als auch Filmgeschichte zeigt und gleichzeitig ein Gesellschaftsporträt ist. Im Bild: Regisseur Felix Moeller.