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Prinz Harry und Herzogin Meghan – ein Leben unter Beobachtung

Das verliebte Paar Prinz Harry und Meghan Markle vor dem Kensington Palace – eine royale Liebe, die von den britischen Boulevardmedien seit dem Bekanntwerden in allen Facetten beleuchtet wird. Manchmal auch mit Geschichten jenseits der Wahrheit.  | Bild: picture alliance / AP Images / Matt Dunham

Das verliebte Paar Prinz Harry und Meghan Markle vor dem Kensington Palace – eine royale Liebe, die von den britischen Boulevardmedien seit dem Bekanntwerden in allen Facetten beleuchtet wird. Manchmal auch mit Geschichten jenseits der Wahrheit.

Eine royale Liebe verspricht eine gute Auflage. Egal ob alle Fakten stimmen oder nicht. Für gewöhnlich schweigen Mitglieder der königlichen Familie nach dem Motto: "Never complain, never explain" ("Beschwere Dich nicht, erkläre dich nicht"). Wenn die Verliebtheit schließlich in einer Hochzeit mündet, ist der Nachschub an Geschichten gesichert. Bei Prinz Harry und der ehemaligen Schauspielerin Meghan Markle war es am 19. Mai 2018 soweit (hier gefeiert mit einer Sonderbriefmarke).

Das strahlende Brautpaar in der St.-Georgs-Kapelle: 2018 heiraten die beiden, für Meghan hat sich spätentens seit diesem Tag das Leben geändert. Sie wird in einem Interview später über ihr Verhältnis zu den britischen Medien sagen: "Ich hatte ehrlich gesagt keine Vorstellung, wie es sein wird."

Kurz nach der Hochzeit wird Meghan mit dem ersten Kind des Paars schwanger.

Im Mai 2019 kommt dann das royale Baby auf die Welt: Archie Harrison Mountbatten-Windsor. Hier mit seinen Eltern auf einer Reise nach Südafrika.

Der TV-Reporter Tom Bradby begleitet für seinen Film das royale Paar und dessen Sohn Archie. Auf ihrer Reise treffen der Herzog und die Herzogin von Sussex auch Bischof Desmond Tutu, den großen Kämpfer gegen Rassismus und Apartheit. Für Meghan, die eine afroamerikanische Mutter hat, ein sehr emotionaler Moment.

Prinz Harrys frühe Kindheit ist geprägt durch die Liebe seiner Mutter, Prinzessin Diana.

Nach Dianas frühem Tod ändert sich vieles. Harry erlebt eine tiefe Krise.

Während Harry lange als "enfant terrible" der königlichen Familie gilt, ist sein älterer Bruder William der Vorzeigeprinz. Im Bild: Die Brüder im Jahr 2003 nach dem Weihnachtsgottesdienst.

William und Harry während der Ausbildung zu Piloten der Royal Air Force. Die Brüder haben nicht zuletzt wegen des schlimmen Verlusts in ihrer Kindheit ein sehr enge Bindung zueinander. Über ihr aktuelles Verhältnis sagt Harry: "Wir sind Brüder, werden es immer sein, aber wir sind momentan sicherlich auf unterschiedlichen Wegen." Was das zu bedeuten hat? Darüber spekulieren nicht zuletzt die britischen Boulevardmedien. In der Dokumentation " Harry und Meghan – eine afrikanische Reise" äußert sich nun Harry weiter und bricht damit mit dem traditionellen Tabu des britischen Königshauses.