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Naturwunder Okawango

Der Okawango im Süden Afrikas ist ein besonderer Fluss. Er entspringt in den Bergen von Angola, doch sein Wasser strömt nicht etwa in Richtung Atlantikküste, sondern in die Gegenrichtung, landeinwärts nach Botswana. Nach einer Reise von rund 1.500 Kilometern endet der Okawango in der Kalahari-Wüste, wo sein Wasser verdunstet und versickert. | Bild: NDR/TERRA MATER FACTUAL STUDIOS / WILDLIFE FILMS

Der Okawango im Süden Afrikas ist ein besonderer Fluss. Er entspringt in den Bergen von Angola, doch sein Wasser strömt nicht etwa in Richtung Atlantikküste, sondern in die Gegenrichtung, landeinwärts nach Botswana. Nach einer Reise von rund 1.500 Kilometern endet der Okawango in der Kalahari-Wüste, wo sein Wasser verdunstet und versickert.

Die Landschaft ist von großen Sümpfen und hohem Gras geprägt. Die Tiere dort haben ihr Jagdverhalten an die Landschaft angepasst. Im Bild: Ein Löwe überquert einen Bachlauf.

Das Naturspektakel des Okawangos wird erst durch einen besonderen Nährstoffkreislauf ermöglicht. Entscheidend dabei sind Afrikas Landschaftsarchitekten Nummer eins, die Elefanten. Sie waten durch das Wasser, reißen Pflanzen los und wirbeln Schlamm auf. Dabei werden wichtige Nährstoffe freigesetzt. Das Elefantenkalb spielt sogar beim Grasen.

Und auch Flusspferde fühlen sich in den Sümpfen pudelwohl.

Zwei Flusspferde kämpfen im Wasser, wahrscheinlich um ihr Territorium.

Zwei Löwinnen und ihre sechs Jungen wollen einen Bachlauf überqueren. Die Mütter halten nach jeder Gefahr Ausschau.

Letschwe sind semi-aquatisch und können sich mit Leichtigkeit im feuchten Okavango bewegen.